V'19 Filmpreise

WIENER FILMPREIS
Jury: Alexander Charim, Herwig Kempinger, Helga Rössler

Der Wiener Filmpreis, eine von der Stadt Wien gestiftete und im Rahmen der Viennale vergebene Auszeichnung, gilt einem aktuellen österreichischen Langfilm, der im vergangenen Jahr zur Aufführung gelangte. Die Dotierung dieses Preises besteht aus einem Geldbetrag, der von Seiten der Kulturabteilung der Stadt zur Verfügung gestellt wird, einer monetären Unterstützung von Hotel The Harmonie Vienna, sowie großzügigen Sachwerten, gestiftet von den Sponsoren BLAUTÖNE und viennaFX. Beim Wiener Filmpreis werden zwei Preise vergeben: der Preis für den besten österreichischen Film und der Spezialpreis der Jury. Durch die Großzügigkeit und das Engagement aller Beteiligten ist der «Wiener Filmpreis» weiterhin Ermutigung und Anerkennung für die Arbeit österreichischer Filmemacher und Filmemacherinnen.

Bester österreichischer Film

(c) Viennale

SPACE DOGS, Elsa Kremser, Levin Peter, A/D 2019

Auszug aus der Jurybegründung:
SPACE DOGS von Elsa Kremser und Levin Peter erzählt von Laika, der ersten Hündin im Weltraum, von ihrer brutalen Erziehung und ihrem einsamen Tod im Dienst der Sowjet-Propaganda. Und er sucht im heutigen Moskau nach Laikas Geist und folgt dafür einigen Straßenhunden auf dem Weg durch die Stadt.
Dafür nimmt der Film die Position von Hunden ein und blickt mit ihren Augen auf die seltsame Menschenwelt, von denen man meistens nur die Beine sieht.  Es geht also nicht um eine Menschenwelt mit Hunden, sondern um eine Hundewelt, in der es zufälligerweise auch noch ein paar Menschen gibt. Man sieht diese Hunde wütend und müde, einsam und verspielt, stolz und bösartig, zärtlich und hungrig. Man sieht wie die Tiere von Menschen ge- und missbraucht werden und wie sie trotzdem sie selbst bleiben, auch wenn das manchmal nicht schön anzuschauen ist.
Der Zuschauer kommt diesen Hunden sehr nah, dank einer hechelnden, tanzenden, agilen, großartigen Kamera von Yunus Roy Immer. Ich wusste vor diesem Film nicht, dass ich Moskauer Straßenhunden überhaupt so nahe kommen will.
Dieser Film ist voll von Erfahrungen, die man so noch nicht gemacht hat und voll von Bildern, die man so noch nie gesehen hat. Er ist brutal, komisch, poetisch, erschreckend, überraschend. Es ist kein Dokumentarfilm, obwohl er von der Wirklichkeit erzählt, es ist kein Spielfilm, obwohl wir den Hunden in die Seele schauen können. Dieser Film erfindet seine eigene Form. Eine Jurykollegin sagte: Nach diesem Film braucht man einen Schnaps. Was kann es für ein schöneres Kompliment geben?

Spezialpreis der Jury

(c) Viennale

BEWEGUNGEN EINES NAHEN BERGS, Sebastian Brameshuber, A/F 2019

Auszug aus der Jurybegründung:
SLOW DOWN. MEN AT WORK.
Eine afrikanische Parallel–Wirtschaft in der Steiermark, von der auch ungarische und einheimische Interessenten profitieren. Das ungarische KFZ–Händlerpaar beneidet Cliff, den nigerianischen Mechaniker, der bald seine nach Afrika geschickten Autoteile dort verkaufen wird: "In December in Africa - just sun? No jacket? That´s good!"
Ein ruhiger, poetischer, berührender Film, der mehr Fragen aufwirft, als er beantwortet, der nicht vorher weiß, was er finden wird.

 

STANDARD-VIENNALE-PUBLIKUMSPREIS
Jury: Maximilian Gurschler, Astrid Kaltenegger, Barbara Macek, Agnes Peterseil, Philip Stöger        

Der Preis der Standard-Leserjury geht an einen Film, der noch keinen Verleih in Österreich hat und dem ein Kinostart in Österreich besonders empfohlen wird. Findet der Film einen Verleih, ist der Kinostart mit kostenlosem Anzeigenraum in der Tageszeitung «Der Standard» verbunden.

Der STANDARD-PUBLIKUMSPREIS geht an:

(c) Viennale

DYLDA, Kantemir Balagov, Russland 2019

Auszug aus der Jurybegründung:
Emotional bewegend und in kräftigen Farben erzählt Balagov die Geschichte zweier junger Frauen, die aus dem Zweiten Weltkrieg zurückkehren und in einem Lazarett in Leningrad Kriegsversehrte versorgen. Er bricht dabei immer wieder mit Erwartungshaltungen und stellt Momente der Heiterkeit schonungslos dem bitteren Ernst des Lebens im Lazarett gegenüber.
Der Film nimmt eine radikal subjektive und vor allem weibliche Perspektive ein, um die zerstörerischen Folgen des Krieges zu zeigen, die irreparablen emotionalen Beschädigungen, aber auch die Kraft, die aus der Auflehnung gegen die vergangenen, bis in die Gegenwart reichenden Schrecken entspringt. 

 

FIPRESCI PREIS (PREIS DER INTERNATIONALEN FILMKRITIK)
Jury: Žiga Brdnik (Casopis Večer, Film magazine Ekran, Dialogi), Magdalena Miedl (Salzburger Nachrichten, ORF.at), Alejandra Trelles (La Diaria, Brecha)

Zur Auswahl steht eine Reihe von Erst- und Zweitfilmen von Regisseur*innen.

Der FIPRESCI-Preis geht an:

(c) Viennale

GIRAFFE,  Anna Sofie Hartmann, D/DK 2019

Auszug aus der Jurybegründung:
Der FIPRESCI-Preis geht an einen Film, der auf sublime Weise von persönlicher und alltäglicher Geschichte erzählt. Durch eine Liebesgeschichte zwischen Ost und West, der Reiferen und dem Heranreifenden, verknüpft er geschickt – und so lebensnah, wie es nur geht – verschiedene Zeiten: die Vergangenheit, die Gegenwart und die Zukunft. Dies erfolgt durch zwei mächtige und gegensätzliche Metaphern menschlicher Fähigkeiten und natürlicher Schönheit – einen Tunnel und eine Giraffe. Der Preis geht an den Film GIRAFFE von Anna Sofie Hartmann

 

ERSTE BANK MehrWERT-FILMPREIS
Jury: Silvia Bohrn, Boris Manner, Jed Rapfogel

Die Erste Bank vergibt heuer zum neunten Mal den «Erste Bank MehrWERT-Filmpreis» unter den bei der Viennale 2019 präsentierten Filmen österreichischer FilmemacherInnen. Der Erste Bank MehrWERT-Filmpreis ermöglicht einen zweimonatigen Aufenthalt in New York verbunden mit einer Präsentation der Arbeiten des Preisträgers in New York. Die Realisierung des Erste Bank MehrWERT-Filmpreises findet in Zusammenarbeit mit der Viennale, dem Deutschen Haus at NYU und dem Anthology Film Archives statt.

Der MehrWERT-Filmpreis geht dieses Jahr ex aequo an:

(c) Viennale

SPACE DOGS, Elsa Kremser, Levin Peter, A/D 2019

und

(c) Viennale

L’AVENIR? DE F.V.G.?, Friedl vom Gröller, A/F 2018

Auszug aus den Jurybegründungen:

SPACE DOGS
SPACE DOGS ist ein origineller Hybrid, der dokumentarische, fiktive wie auch nicht-fiktive Elemente kombiniert. Die Geschichte von Laika, der Moskauer Straßenhündin, die als erstes Lebewesen von der Erde in den Weltraum geschickt wurde, gibt der Handlung einen märchenhaften Rahmen, - denn Laikas Geist sucht den Planeten bis heute heim.

SPACE DOGS wird damit auch zu einer Betrachtung über die historische Rolle, die Hunde und Affen bei der frühen Weltraumerforschung spielten. Eine zeitgenössische Studie - kombiniert mit außergewöhnlichem Archivmaterial - über die streunenden Hunde Moskaus, die Tag und Nacht in den Straßen unterwegs sind. Gefilmt wird aus Sicht der Tiere, nahe dem Boden, und damit werden die Zuseher philosophisch und real in die Perspektive der Hunde versetzt. Das Ergebnis ist eine Art Sinfonie der Stadt, in der diese durch die Augen ihrer tierischen Bewohner anders und fremd erscheint. SPACE DOGS ist ein tiefgreifender und unsentimentaler Film über Tiere, der sowohl Cinéma-vérité-Elemente als auch Science-Fiction-Fabulismus enthält. SPACE DOGS zeigt uns Bewohner einer Stadt, die übersehen, unterbewertet und ausgebeutet werden.

L’AVENIR? DE F.V.G.?
L’AVENIR? DE F.V.G.?,, einer der jüngsten Kurzfilme der produktiven Friedl vom Gröller, ist ein Werk, dessen Knappheit und Verspieltheit über den erstaunlichen Ideen- und Beziehungsreichtum und die formale Weite hinausreicht. Ein Porträt von zwei Personen – einer gehörlosen Frau und ihrer senegalesischen Freundin – und zwei Formen nicht gesprochener Sprache, die sich grundlegend voneinander unterscheiden und für die meisten Zuschauer vermutlich unverständlich sind: Gebärdensprache und das Wahrsagen mit Kaurimuscheln.

Unbekannte Bedeutungsformen und das Geheimnis der Magie der Wahrsagung bilden einen inspirierenden Kontrast zur alltäglichen Normalität des Sets: ein öffentlicher Waschsalon. Durch Struktur und Ausdruckskraft des Films erhalten die unterschiedlichen Sprachen der beiden Frauen eine filmische Entschlüsselung, die sie auch für die Unkundigen, verständlich macht.

 

V'18 Filmpreise

Im Rahmen der Abschlussgala am 8. November 2018 wurden folgende Filmpreise vergeben:

WIENER FILMPREIS
Jury: Bettina Kogler, Mira Lu Kovacs, Corinna Milborn, Doris Uhlich, Renate Wurm
Der Wiener Filmpreis, eine von der Stadt Wien gestiftete und im Rahmen der Viennale vergebene Auszeichnung, gilt einem aktuellen österreichischen Langfilm, der im vergangenen Jahr zur Aufführung gelangte. Die Dotierung dieses Preises besteht aus einem Geldbetrag, der von Seiten der Kulturabteilung der Stadt zur Verfügung gestellt wird, sowie großzügigen Sachwerten, gestiftet von den Sponsoren BLAUTÖNE und viennaFX. Beim Wiener Filmpreis werden zwei Preise vergeben: der Preis für den besten österreichischen Film und der Spezialpreis der Jury. Durch die Großzügigkeit und das Engagement aller Beteiligten ist der „Wiener Filmpreis“ weiterhin Ermutigung und Anerkennung für die Arbeit österreichischer Filmemacher und Filmemacherinnen.

Bester österreichischer Film:

JOY
Sudabeh Mortezai, A 2018

Auszug aus der Jurybegründung:
Die Wiener Regisseurin Sudabeh Mortezai erzählt direkt und ungeschönt die Geschichte der Nigerianerin Joy, die in Wien als Prostituierte im System von Frauenhandel und sexueller Ausbeutung ums Überleben kämpft. Dabei entlarvt die Regisseurin die Mechanismen und Brutalität dieses Systems und erzeugt mit den großartigen Laiendarstellerinnen eine Authentizität und Intensität, die unter die Haut geht. Die Jury hat besonders beeindruckt, wie Sudabeh Mortezai diese Realität in einen Film verwandelt hat. (…) Die schier unglaubliche Geschichte, die beeindruckende Schauspielführung, die improvisierten Dialoge und nicht zuletzt die Kameraführung, die einen unmittelbar teilhaben lässt, haben die Jury einstimmig überzeugt. Somit geht der Wiener Filmpreis an JOY.

Spezialpreis der Jury:

MURER – ANATOMIE EINES PROZESSES
Christian Frosch, A/LUX 2018

Auszug aus der Jurybegründung:
Der Spezialpreis geht an MURER – ANATOMIE EINES PROZESSES von Christian Frosch. Der Spielfilm schildert das Gerichtsverfahren gegen den österreichischen Funktionär der NSDAP Franz Murer, auch bekannt als der „Schlächter von Vilnius“ aufgrund der Vernichtung von fast 80.000 Juden. Das Verfahren wurde in den 1960er Jahren in Graz abgehalten und endete mit einem Freispruch. MURER – ANATOMIE EINES PROZESSES portraitiert sehr eindrücklich den unaufgearbeiteten österreichischen Nationalsozialismus der Nachkriegszeit, der – man kann es nicht anders sagen – bis heute fortwirkt. Die Jury empfindet den Film deshalb als wichtiges gegenwärtiges Dokument, das aufklärend wirkt. Der Gerichtsfilm stellt die Unverfrorenheit, Kaltblütigkeit und Uneinsichtigkeit der Täter und Täterinnen dem Schmerz und der neuerlichen Demütigung der Opfer sehr genau und berührend gegenüber.

STANDARD-VIENNALE-PUBLIKUMSPREIS
Jury: Katharina Ganser, Maria Macic, Patrick Mittler, Marietta Trendl, Hans-Peter Tscheru
Der Preis der Standard-Leserjury geht an einen Film, der noch keinen Verleih in Österreich hat und dem ein Kinostart in Österreich besonders empfohlen wird. Findet der Film einen Verleih, ist der Kinostart mit kostenlosem Anzeigenraum in der Tageszeitung „Der Standard“ verbunden.

Der STANDARD-PUBLIKUMSPREIS geht an:

WHAT YOU GONNA DO WHEN THE WORLD’S ON FIRE?
Roberto Minervini, I/USA/F 2018

Auszug aus der Jurybegründung:
Wir haben uns für einen Film entschieden, der sich in wuchtiger schwarz-weiß Bildästhetik über die Leinwand erstreckt, und von der Präzision fotografisch-gezeichneter Einstellungen geprägt ist. Mit dieser Ästhetik lässt der Regisseur eine generationsübergreifende Dokumentation über Gerechtigkeit, Würde und den Kampf gegen Rassismus entstehen, die einen bleibenden Eindruck hinterlässt. Seine zurückhaltende und respektvolle Arbeitsweise schafft eine intime Authentizität und Lebendigkeit, die berührt und fasziniert. Der Film zeigt und belehrt dabei nicht. Er ist ein wichtiger und wertvoller Beitrag zum öffentlichen Diskurs über die strukturelle Diskriminierung von AfroamerikanerInnen in den USA.

FIPRESCI PREIS (PREIS DER INTERNATIONALEN FILMKRITIK)
Jury: Andrey Arnold (Die Presse), Heidi Strobel (Film-Dienst), Yeşim Tabak (Arka Pencere)
Zur Auswahl steht eine Reihe von Erst- und Zweitfilmen von RegisseurInnen.

Der FIPRESCI-Preis geht an:

NE TRAVAILLE PAS (1968–2018)
César Vassyié, F 2018

Auszug aus der Jurybegründung:
Sensation, Sexualität, Verwirrung. Performance, Beharrlichkeit, Widerstand … Eskalation und Ablenkung. Loslösung … oder Engagement? Dies sind nur einige Begriffe, um die pulsierende Spannung in unserem Gewinnerfilm zu beschreiben. Sie lassen uns über das kreative Potenzial von 1968 und dessen heutiges Echo nachdenken. Dieser Film ist eine hypnotische Collage, eine dynamische Komposition, ein gewaltiger Trommelwirbel, der uns in einen Moment der Stille führt ... Die FIPRESCI-Jury hat sich entschieden, den FIPRESCI-Preis an NE TRAVAILLE PAS von César Vayssié zu verleihen.

ERSTE BANK MehrWERT-FILMPREIS
Jury: Silvia Bohrn, Boris Manner, Franz Schwartz
Erstmals wurde 2011 der von der Erste Bank initierte und gestiftete MehrWERT-Filmpreis vergeben. Der Erste Bank MehrWERTFilmpreisträger wird unter den österreichischen Filmemachern und österreichischen Filmproduktionen, die während der Viennale präsentiert werden, von einer unabhängigen Jury ausgewählt. Mit dem Erste Bank MehrWERT-Filmpreis wird ein Aufenthalt in New York City einschließlich einer Werkpräsentation im Anthology Film Archive ermöglicht. Die Realisierung des Erste Bank MehrWERT-Filmpreises findet in Zusammenarbeit mit der Viennale und dem Deutschen Haus at NYU statt.

Der MehrWERT-Filmpreis geht dieses Jahr ex aequo an:

CHAOS
Sara Fattahi, A/Syrien/Libanon/Katar 2018

 

STYX
Wolfgang Fischer, D/A 2018

Auszug aus der Jurybegründung für CHAOS:
Drei Frauen die an unterschiedlichen Orten gestrandet sind, versuchen ihre tödlichen Verluste und Traumata, die sie während des Krieges in Syrien erleiden mussten, zu verarbeiten. In atmosphärischen teils traumhaften Bildern folgt der Film dem Rhythmus den die vergeblichen Versuche der Protagonistinnen erzeugen, um das Unsagbare, den Tod eines geliebten Menschen, in Worte zu fassen. Chaos ist eine Meditation über das Schweigen und die Stille. Eine Frage nach dem Ort des weiblichen Sprechens. Ein Film der die Möglichkeit und Unmöglichkeit von Erinnerung thematisiert. Ein Film der seine eigenen Grenzen der Darstellung reflektiert und diese transzendiert indem er den Atem eines Gedichtes annimmt.

Auszug aus der Jurybegründung für STYX:
Ihre Segelreise von Gibraltar ausgehend, wird für die einhand segelnde Ärztin Rike zu einer existentiellen Herausforderung. Ein Filmgeschehen wie eine Versuchsanordnung zur Erforschung der menschlichen Empathiefähigkeit, und doch von der Realität schmerzhaft übertroffen. Zwischen Seerecht und behördlicher Anordnung trifft eine Frau unter Einsatz ihrer Existenz eine finale Entscheidung. Mit seiner genauen Recherche und einer konsequenten Umsetzung lässt der Film auch dem Zuschauer keinen Ausweg und zwingt ihn, sich dem Problem zu stellen und eine Entscheidung zu treffen.

 

FIPRESCI PREIS

Im Jahr 2017 ging der FIPRESCI-PREIS an:

DISTANT CONSTELLATION, Shevaun Mizrahi, USA/Türkei 2017

Jury: Robenson Eksiel (Flix.gr), Iryna Marholina (Seance.ru), Michael Omasta (FALTER).

 

Standard Viennale Publikumspreis

Im Jahr 2017 ging der STANDARD VIENNALE PUBLIKUMSPREIS an:

L’INSULTE, Ziad Doueiri, F/Libanon 2017

Jury: Robert Jolly, Gabriele Keller, Michael Schober, Selina Ströbele, Julia Tanzer.

 

Wiener Filmpreis

Im Jahr 2017 ging der WIENER FILMPREIS an:

Kategorie Spielfilm
DIE LIEBHABERIN
, Lukas Valenta Rinner, A/Südkorea/Argentinien 2016

Kategorie Dokumentarfilm
UNTITLED
, Michael Glawogger, Monika Willi, A/D 2017

Jury: Gregor Eichinger, Till Fellner, Olga Flor, Bettina Hering, Voodoo Jürgens.

FIPRESCI PREIS

Im Jahr 2016 ging der FIPRESCI-PREIS an:

BODKIN RAS, Kaweh Modiri, Niederlande/Belgien 2016

Jury: Petra Erdmann (Radio FM4), Beat Glur (Berner Kulturagenda), Suncica Unevska (Nova Makedonija Daily; Film Plus; Kinopis)

Wiener Filmpreis

Im Jahr 2016 ging der WIENER FILMPREIS an:

Kategorie Spielfilm
THANK YOU FOR BOMBING, Barbara Eder, A 2015

Kategorie Dokumentarfilm
HOLZ ERDE FLEISCH, Sigmund Steiner, A 2016

Jury: Valerie Fritsch, Miriam Hie, Rudi Klein, Teresa Rotschopf, Hans-Peter Wipplinger

Standard Viennale Publikumspreis

Im Jahr 2016 geht der STANDARD VIENNALE PUBLIKUMSPREIS an:

UNDER THE SHADOW, Babak Anvari, Iran/Jordanien/Katar/Großbritannien 2016

Jury: Hannes Fuchshofer, Maria Hirsch, Thomas Leitner, Fransa Routhin, Barbara Sorger

Wiener Filmpreis

Im Jahr 2015 ging der WIENER FILMPREIS an:

Kategorie Spielfilm
ICH SEH ICH SEH, Veronika Franz und Severin Fiala, A 2014

Kategorie Dokumentarfilm
LAMPEDUSA IM WINTER, Jakob Brossmann, A/I/CH 2015

Jury: Nicole Albiez, Dorit Margreiter, Tex Rubinowitz, Elisabeth von Samsonow, Tomas Zierhofer-Kin

FIPRESCI PREIS

Im Jahr 2015 ging der FIPRESCI-PREIS an:

COMA, Sara Fattahi, Syrien/Libanon 2015

Jury:  Dunja Bialas (artechock/Deutschland), Ola Salwa (Kino; www.stopklatka.pl/polen), Stefan Grissemann (profil/A)

Wiener Filmpreis

Im Jahr 2014 ging der WIENER FILMPREIS an:

Kategorie Spielfilm
MACONDO, Sudabeh Mortezai, A 2014

 

Kategorie Dokumentarfilm
WE COME AS FRIENDS, Hubert Sauper, F/A 2013

 

Jury: Andreas Beck, Arno Geiger, Philipp Hochmair, Eva Jantschitsch, Elke Siliva Krystufek

 

FIPRESCI PREIS

Im Jahr 2014 ging der FIPRESCI-PREIS an:

COURT, Chaitanya Tamhane, Indien/ 2014

 

Jury:  Demetrios Matheou (Sight and Sound - Großbritannien), Nil Kural (Milliyet – Türkei),
Hans Christian Leitich (ORF.AT- Österreich)

Standard Viennale Publikumspreis

Im Jahr 2014 geht der STANDARD VIENNALE PUBLIKUMSPREIS an:

BIRD PEOPLE, Pascale Ferran, F 2014

 

Jury: David Avazzadeh, Claudia Göstel, Barbara Heißler, Franz Schörkhuber, Arabella Strassner

FIPRESCI PREIS

Im Jahr 2013 ging der FIPRESCI-PREIS an:

GRAND CENTRAL
Rebecca Zlotowski, F/A 2013

Jury: Eithne Mary O’Neill (Positif, Frankreich), Pascal Blum (Tagesanzeiger, Schweiz), Krzysztof Kwiatkowski (Wprost/Kino, Polen), Alexandra Seibel (Kurier/Kolik, Österreich)

WIENER FILMPREIS

Im Jahr 2013 ging der WIENER FILMPREIS an:

Kategorie Spielfilm
PARADIES: LIEBE
Ulrich Seidl, D/F/A 2012

 

Kategorie Dokumentarfilm
SICKFUCKPEOPLE
Juri Rechinsky, A/Ukraine 2012

Jury: Marie Colbin, Christine König, Magdalena Miedl, Robert Schindel, Oliver Welter

MehrWERT-Filmpreis der Erste Bank

Der 2012 zum zweiten Mal vergebene MehrWERT-Filmpreis der Erste Bank ging an:

DER GLANZ DES TAGES
Tizza Covi, Rainer Frimmel, A 2012

Der MehrWERT Kurzfilmpreis der Erste Bank ging an
Kurdwin Ayub für ihre acht Filme im Rahmen der Viennale 2012.
 

STANDARD VIENNALE PUBLIKUMSPREIS

Im Jahr 2012 ging der STANDARD-Viennale-Publikumspreis an:

LEVIATHAN
Véréna Paravel, Lucien Castaing-Taylor, USA/GB/F 2012

Jury: Barbara Anderlic, Irmgard Fuchs, Martin Kitzberger, Hedi Kuthan, Herbert Wastl
 

FIPRESCI PREIS

Im Jahr 2012 ging der FIPRESCI Preis an:

MARGARET
Kenneth Lonergan, USA 2011

Jury: Jonathan Rosenbaum (USA), Diego Brodersen (Argentinien), Victoria Smirnova Mayzel  (Russland), Alexandra Zawia (Österreich)
 

WIENER FILMPREIS

Im Jahr 2012 ging der Wiener Filmpreis an:

Kategorie Spielfilm
LIEBE
Michael Haneke, A 2012

Kategorie Dokumentarfilm
MEINE KEINE FAMILIE
Paul-Julien Robert, A 2012

Eine lobende Erwähnung geht an DANN BIN ICH JA EIN MÖRDER
von Walter Manoschek, A 2012

Jury: Paulus Hochgatterer, Elfriede Ott, Markus Schinwald, Franz Adrian Wenzl, Susanne Wuest
 

FIPRESCI PREIS

Im Jahr 2011 ging der FIPRESCI Preis an:

YATASTO
Hermes Paralluelo, Argentinien 2011

Jury: Diego Lerer (Argentinien), Vasco Camara (Portugal), Marina Kostova (Mazedonien), Hans Langsteiner (A)

STANDARD-VIENNALE-PUBLIKUMSPREIS

Im Jahr 2011 ging der STANDARD-Viennale-Publikumspreis an:

LUGAR MÁS PEQUEÑO
Tatiana Huezo Sánchez, Mexiko 2011

Jury: Ida Dupkanic, Lisa Eder, Walter Freinbichler, Harald Retschitzegger, Katharina Wienerroither
 

WIENER FILMPREIS

Im Jahr 2011 ging der Wiener Filmpreis an:

Kategorie Spielfilm
MICHAEL 
Markus Schleinzer, A 2011

Kategorie Dokumentarfilm
DER PROZESS
Gerald Igor Hauzenberger, A 2011

Eine lobende Erwähnung geht an DAVID WANTS TO FLY von David Sieveking,

Jury: Wolfgang Gantner (Mitglied des Künstlerkollektivs gelitin), Lydia Mischkulnig (Schriftstellerin), Violetta Parisini (Sängerin), Loretta Pflaum (Schauspielerin), Eva Poleschinski (Modedesignerin)

WIENER FILMPREIS

 Im Jahr 2010 ging der Wiener Filmpreis an:

Kategorie Spielfilm
RAMMBOCK
Marvin Kren, D 2010

Kategorie Dokumentarfilm
KICK OFF
Hüseyin Tabak, A 2009

Jury: Sabine Gruber, Amina Handke, Katharina Lorenz, Hans Schabus, Martin Skerwald aka Skero

FIPRESCI PREIS

Im Jahr 2010 ging der FIPRESCI Preis an:

PERIFERIC
Bogdan George Apetri, Rumänien/Österreich 2010

Jury: Peter Keough (USA), Anjelika Arthyuk (Russland), Roman Scheiber (Österreich) und Müge Tüfenk (Türkei)

STANDARD-VIENNALE-PUBLIKUMSPREIS

Im Jahr 2010 ging der STANDARD-Viennale-Publikumspreis an:

MARWENCOL
Jeff Malmberg, USA 2010

Jury: Sandra Gugic, Alejandro Ruiz, Katharina Stöger, Andrea Strommer, Christian Tschugg

WIENER FILMPREIS

Im Jahr 2009 wurde der Wiener Filmpreis erstmals in zwei Kategorien vergeben.

Preisträger Kategorie Spielfilm
LOURDES
Jessica Hausner, A/F 2009

Preistäger Kategorie Dokumentarfilm
COOKING HISTORY
Péter Kerekes, A/SK/CZ 2009

Jury: Marie-Christine Friedrich, Esther Stocker, Markus Hinterhäuser, Hans Langsteiner, Josef Winkler

FIPRESCI PREIS

Im Jahr 2009 ging der FIPRESCI Preis an:

XIAO LI ZIX (Survival Song)
YU Guangyi, China 2008

Jury: Dennis Lim (USA), Jan Lumholdt (Schweden), Thomas Taborsky (Österreich) und Milan Vlajcic (Serbien).

FIPRESCI PREIS

Im Jahr 2008 ging der FIPRESCI Preis an:

AQUELE QUERIDO MÊS DE AGOSTO 
Miguel Gomes, P/F 2008

Jury: Markus Keuschnigg (A), Diego Lerer (ARG), Norman Wilner (CDN) und Neil Young (UK)

WIENER FILMPREIS

Im Jahr 2008 ging der Wiener Filmpreis an:

EIN AUGENBLICK FREIHEIT
Arash T. Riahi, A/F/Türkei 2008

Jury: Andrea Braidt, Dimitré Dinev, Michael Kerbler, Ernst Molden, Sylvie Rohrer.

WIENER FILMPREIS

Im Jahr 2007 ging der Wiener Filmpreis an:

RULE OF LAW
Susanne Brandstätter, A 2006

Jury: Helga Bergmann, Susanne Michel, Olga Neuwirth, Linda Stift und Ralph Wieser.

FIPRESCI PREIS

Im Jahr 2007 ging der FIPRESCI Preis an:

SHOTGUN STORIES
Jeff Nichols, USA 2007

Jury: Erika Koriska (Österreich), Michel Ciment (Frankreich), Jurij Meden (SIowenien) und Andrei Plakhov (Rumänien)

FIPRESCI PREIS

Im Jahr 2006 ging der FIPRESCI Preis an:

HONOR DE CAVALLERIA
Albert Serra, E 2006

Jury: Claudia Lenssen (Deutschland), Mark Peranson (Kanada), Ronald Bergan (UK) und Dominik Kamalzadeh (Österreich)

WIENER FILMPREIS

Im Jahr 2005 ging der Wiener Filmpreis an:

OPERATION SPRING
Angelika Schuster, Tristan Sindelgruber, A 2005

Besondere Erwähnung:
ROMANE APSA
Zuzana Brejcha, A/SK 2005

Jury: Clarissa Stadler (TV-Moderatorin), Günther Kaindlstorfer (Journalist), Alexander Syllaba (Cinema Paradiso, Journalist), Thomas Glavinic (Autor), Ulrike Steiner (Filmkritikerin)

FIPRESCI PREIS

Im Jahr 2005 ging der FIPRESCI Preis an:

ESTAMIRA
Marcos Prado, Brasilien 2004

Jury: Manuela Cernat (Rumänien, Jury-Präsidentin), Diego Brodersen (Argentinien), Gunnar Landsgesell (Österreich)

WIENER FILMPREIS

Im Jahr 2004 ging der Wiener Filmpreis an:

DARWIN'S NIGHTMARE
Hubert Sauper, F/A/B 2004

Jury: Konstanze Breitebner (Schauspielerin), Andrea Maria Dusl (Autorin und Filmemacherin), Gerald Knell (Projektleiter Cinema Paradiso), Gunnar Landsgesell (Filmkritiker), Andreas Vitasek (Schauspieler, Kabarettist und Regisseur).

FIPRESCI PREIS

Im Jahr 2004 wurden folgende Filme mit dem FIPRESCI Preis ausgezeichnet:

LOS MUERTOS
Lisandro Alonso, Argentinien 2004
und
DOWN TO THE BONE
Debra Granik, USA 2004

Jury: Dana Linssen (Niederlande, NRC Handelsblad, De Filmkrant), Gabe Klinger (USA, 24FPS Magazine), H.C. Leitich (Österreich, Der Standard)