Cavalo dinheiro

V'14

Cavalo dinheiro

Horse Money

Pedro Costa
P, 2014
Spielfilme, 104min, OmeU

© Viennale © Viennale © Viennale

Cavalo dinheiro

Pedro Costa
P, 2014
Spielfilme, 104min, OmeU

Mit: 
Ventura
Vitalina Varela
Tito Furtado
Drehbuch: 
Pedro Costa
Ton: 
Olivier Blanc
Vasco Pedroso
Kamera: 
Leonardo Simões
Schnitt: 
João Dias

Produktion: 
OPTEC – Sociedade Óptica Técnica
Weltvertrieb: 
OPTEC – Sociedade Óptica Técnica
Format: 
DCP
Farbe

Seit langem kreist die Arbeit Costas um die Welt der marginalisierten Immigranten in den Armenvierteln von Lissabon. Einer von diesen, der von den Kapverdischen Inseln stammende Ventura, wird inzwischen wegen eines Nervenleidens in einer Klinik behandelt. Dieser Ort in Verbindung mit Venturas Verstörung, seinen Halluzinationen und Absencen wird in CAVALO DINHEIRO zu einer vergessenen Schattenwelt, in der Erinnerung und Gegenwart ununterscheidbar sind. Noch radikaler und verdichteter als in Costas bisherigem Werk wird das Dasein des Vertriebenen hier zu einer dunklen Parabel der politischen Gegenwart nicht nur Portugals.

In Anwesenheit von Pedro Costa.

Pedro Costa
Geboren 1959 in Lissabon. Studium an der Filmhochschule von Lissabon. Dreht mit O SANGUE (1990) seinen ersten Langfilm und zählt seither zu den radikalsten und eigenwilligsten Filmemachern seiner Generation. Es folgt CASA DE LAVA (1994), Costas beginnende Auseinandersetzung mit den Ausgestoßenen und Marginalisierten der Gesellschaft im Lissaboner Armenviertel Fontainhas, die in OSSOS (1997) und NO QUARTO DA VANDA (2000) ihre Fortsetzung findet. Die Viennale widmet Pedro Costa 2005 ein Special Program. Weitere Filme: OÙ GÎT VOTRE SOURIRE ENFOUI? (2001), JUVENTUDE EM MARCHA (2006), NE CHANGE RIEN (2009). Für CAVALHO DINHEIRO erhält er beim Festival von Locarno den Preis für die Beste Regie.