Auf der Rückseite der Landschaft
The B-side of the landscape
Jeden Werktag bringt der 82-jährige Filmemacher Gerd Roscher seine im Rollstuhl sitzende Frau mit dem Auto zu ihrer Arbeit nach Brunsbüttel. Weil er selbst an einer Sehschwäche leidet, verbringt er die Zeit bis zu ihrer Rückkehr auf dem Parkplatz eines „Niemandslands“ mit Discountern und Elektronik märkten. Kaum jemand hält sich dort länger auf. Doch was kann passieren, wenn man es doch tut? Für diese Frage interessieren sich Roscher und Kollege Hartmann in diesem stimmigen, im Kon trast zwischen körnigem Schwarzweiß und digitalem Bunt gestalteten Porträt. (Lars Penning)
In Anwesenheit von Philipp Hartmann.
Dieser Film läuft im Rahmen des Screening Brilliant Days.
Gerd Roscher lives in northern Germany, in a forest far removed from the world. A filmmaker, he deserves to be better known: his films are beautiful and often retrace the journeys of illustrious men such as Antonin Artaud and Walter Benjamin. Philipp Hartmann, who studied under the master, glimpsed a paradox. Roscher, the adventurer, drives 100 kilometres to take his wife—who cannot get to work on her own—to Brunsbüttel, then waits for her in a supermarket car park. What might Roscher have to say about time, space and landscape from the very heart of a non-place? (Roger Koza)
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