The Wind, One Brilliant Day
Tang Wei, im Weltkino keine Unbekannte, streift durch eine Landschaft, die verwunschen und ganz real zugleich erscheint. Wenn sie von einem ver welkten Garten spricht, der doch einst der eigenen Seele anvertraut war, leiht sie sich die Worte von dem spanischen Dichter Antonio Machado; aus dessen Dialog zwischen dem Wind und einem lyrischen Ich macht Rivers einen rätselhaften Film zwischen Entfremdung und Auflösung, zeigt die Natur als 16mm-Resonanzraum eines inneren Ver lusts. Was bleibt von einer Innenwelt, wenn sie der äußeren überlassen wird? (Roman Scheiber)
In Anwesenheit von Ben Rivers.
Dieser Film läuft im Rahmen des Screening Brilliant Days.
In this cinematic rendition of a celebrated short poem by Spanish modernist Antonio Machado, Tang Wei wanders through a lush, multicoloured forest, engaging playfully with the surrounding vegetation. The film employs a range of modalities—from direct observation to more abstract, experimental approaches that incorporate analogue colour separation—to convey the polysemic role of nature in the poem, uniting two of director Ben Rivers’s central concerns: the interplay between poetic and cinematic language, and cinema’s capacity to engage with the non-human. (Salvador Amores)
- Tang Wei
- Ben Rivers
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Parallax Films