Ben’Imana

Marie-Clémentine Dusabejambo
Ruanda, Gabun, Frankreich, Norwegen, Elfenbeinküste 2025
Eine Frau schaut in die Kamera, um sie herum viele Menschen.

Was bedeutet es, individuelle Schmerzen innerhalb kollektiver Traumata zu heilen? Kibeho, ein Dorf im Süden Ruandas, 2012. Prozesse in den Dorfgemeinschaften sollen Ausgleich schaffen zwischen Opfern und Tätern des Genozids von 1994. Für Vénéranda, selbst Überlebende und Sozialbeauftragte dieser „Rwanditude“, ermöglicht allein Erinnerung in der Form von Vergebung ein Weiter- und Zusammenleben. Verzweifelte Rufe nach Bestrafung stehen dieser pragmatischen Versöhnung gegenüber. Bilder sanfter ruandischer Hügellandschaft, Klänge traditioneller Musik durchziehen den Film und mit ihnen die Hoffnung, sie möge heilen, diese Wunde, die das Land zerreißt. (Maria Marchetta)

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