Regisseurin von
Mila / Marija
Andrina Mračnikar wurde 1981 in Hallein geboren und wuchs in Ljubljana sowie in Kärnten auf. Sie studierte Kunstgeschichte in Wien und Filmregie an der AGRFT in Ljubljana, anschließend ab 2002 Regie sowie Drehbuch und Dramaturgie an der Filmakademie Wien bei Michael Haneke und Walter Wippersberg, wo sie 2010 beide Studiengänge mit Auszeichnung abschloss. Nach mehreren preisgekrönten Dokumentarfilmen feierte 2015 ihr Spielfilmdebüt MA FOLIE Premiere, das international auf zahlreichen Festivals gezeigt wurde und u. a. den First-Steps-Award sowie einen Österreichischen Filmpreis gewann. In ihren Dokumentarfilmen ANDRI 1924–1944 (2003), DER KÄRNTNER SPRICHT DEUTSCH (2006) und VERSCHWINDEN (Publikumspreis bei der Diagonale 2022) beschäftigte sie sich mit der Geschichte der slowenischen Volksgruppe in Kärnten und dem Widerstand der Kärntner Partisan:innen. Mit ihrem zweiten Spielfilm MILA/MARIJA (2026) realisiert sie den ersten Spielfilm, der sich dieser Widerstandsgeschichte widmet: Er erzählt von der 20-jährigen Mila, die sich 1943 einer Partisaneneinheit anschließt und bald selbst Entscheidungen über Leben und Tod treffen muss.
Filme (Auswahl): ANDRI 1924–1944 (2003), DER KÄRNTNER SPRICHT DEUTSCH (2006), MA FOLIE (2015), VERSCHWINDEN (2022), MILA/MARIJA (2026)