Ramiro

V'17

Ramiro

Manuel Mozos
P, 2017
Spielfilme, 104min, OmeU

© Viennale © Viennale © Viennale

Ramiro

Manuel Mozos
P, 2017
Spielfilme, 104min, OmeU

Mit: 
António Mortágua
Madalena Almeida
Fernanda Neves
Vitor Correia
Sofia Marques
Drehbuch: 
Mariana Ricardo
Telmo Churro
Ton: 
Miguel Martins
Kamera: 
João Ribeiro
Schnitt: 
Pedro Filipe Marques
Musik: 
Bruno Pernadas
Ausstattung: 
Artur Pinheiro
Kostüm: 
Lucha d’Orey

Produktion: 
O som e a Fúria
Weltvertrieb: 
O som e a Fúria
Format: 
DCP
Farbe

Ramiro verkauft in seinem kleinen Lissaboner Antiquariat Bücher, am liebsten Gedichte, nur die will keiner. Das stört ihn nicht, aber leider brachte es ihn, den Poeten, dazu, selbst keine mehr zu erfinden, zu dichten. Manuel Mozos erzählt in kleinen Anekdoten von melancholischen Befindlichkeiten, vom Alltag der Sehnsucht, der freundlichen Blicke, der mitfühlenden Koexistenz Ramiros mit seiner sich von einem Schlaganfall erholenden Nachbarin Amelia. Er erzählt von der vaterlosen, schwangeren Daniela, dem letzten Bier vor dem Nachhausegehen und anderen Gefahren der einsamen Nächte. Ein schlichter, meisterlicher Film, der über Mozos’ Alter Ego Ramiro auch viel über ihn selbst verrät.

In Anwesenheit von Manuel Mozos.

Mit PETIT CHEMINEMENT DANS L'ECLIPSE.

Manuel Mozos
Geboren 1959 in Lissabon. Studiert Geschichte und Philosophie, danach Film an der Escola Superior de Teatro e Cinema. 1989 realisiert er mit UM PASSO, OUTRO PASSO E DEPOIS seinen ersten Spielfilm. 1991 beginnt er mit der Arbeit an XAVIER, den er erst 2002 fertig stellen kann. Ist auch an der Cinemateca Portuguesa tätig. Die Viennale widmet ihm 2012 ein Programm «In Focus». Filme (Auswahl): OS TRISTES ANOS: HISTÓRIA DO CINEMA PORTUGUÊS 1945–60 (1998), SOBRE O MAR (2003), DIVA (2007), 4 COPAS (2008), RUÍNAS (2009), TOBIAS PORTUGUESA (2010), ANGELITOS NEGROS (2011), CINEMA: ALGUNAS CORTES – CENSURA III (2015).