Que ta joie demeure

V'14

Que ta joie demeure

Joy of Man's Desiring

Denis Côté
Kanada, 2013
Dokumentarfilme, 70min, OmeU

© Viennale © Viennale © Viennale

Que ta joie demeure

Denis Côté
Kanada, 2013
Dokumentarfilme, 70min, OmeU

Mit: 
Guillaume Tremblay
Emilie Sigouin
Hamidou Savadogo
Ted Pluviose
Cassandre Emmanuel
Olivier Aubin
Drehbuch: 
Denis Côté
Ton: 
Frédéric Cloutier
Clovis Gouaillier
Kamera: 
Jessica Lee Gagné
Schnitt: 
Nicolas Roy

Produktion: 
Metafilms
Weltvertrieb: 
Films Boutique
Format: 
DCP
Farbe

Eine Allegorie der Arbeit habe er mit diesem Film im Sinn gehabt, sagt Côté, doch auf der Suche nach definitiven Aussagen über den ontologischen Charakter dieser die Identität der Menschheit bestimmenden, Mehrwert schaffenden Tätigkeit sei er nicht gewesen. Dementsprechend frei ist die ZuschauerIn in der Rezeption und Interpretation der Bilder: Szenen, die Arbeiterinnen und Arbeiter in der Fabrik und an schwerem Gerät zeigen, die von der sehr persönlichen Bindung zwischen den Menschen und «ihren» Maschinen künden und von der Sicherheit vermittelnden Vertrautheit und befriedigenden Routine der (Selbst-)Ausbeutung. Zeit für eine Pause.

Denis Côté
Geboren 1973 in Perth-Andover, New-Brunswick. Kunst- und Filmstudium am Collège Ahuntsic in Montréal. Dreht nach seinem Abschluss 1992 mehrere Kurzfilme, darunter DES TORTUES DANS LA PLUIE (1997). 2005 entsteht mit LES ÉTATS NORDIQUES sein erster Langfilm, mit CURLING gewinnt er 2010 in Locarno den Preis für die Beste Regie, die Viennale widmet ihm im selben Jahr ein Special Program. Weitere Filme (Auswahl): NOS VIES PRIVÉES (2007), ELLE VEUT LE CHAOS (2008), CARCASSES (2009), BESTIAIRE (2012, Viennale 12), VIC + FLO ONT VU UN OURS (2013, Viennale 13).