NAALU PENNUNGAL

V'08

NAALU PENNUNGAL

FOUR WOMEN

Adoor Gopalakrishnan
Indien, 2008
Spielfilme, 105min, OmeU

NAALU PENNUNGAL

Adoor Gopalakrishnan
Indien, 2008
Spielfilme, 105min, OmeU

Mit: 
Episode 1: Padmapriya
Kunju Pennu, die Prostituierte
Sona Nair
Thresya
Sreejith
Pappukutty
M.R. Gopakumar
der Vater
Rosilin
Mutter
Mukesh
Besucher
Murali
der Ehemann
Kavya Madhavan
die jüngere Schwester
Lalita
die Mutter
Drehbuch: 
Adoor Gopalakrishnan nach vier Kurzgeschichten von Thakazhi Sivasankara Pillai
Ton: 
N. Harikumar
Kamera: 
M.J. Radhakrishnan
Schnitt: 
Ajith
Musik: 
Isaac Thomas
Ausstattung: 
Rajasekharan
Kostüm: 
S.B. Satheesh

Produktion: 
Adoor Gopalakrishnan Productions Darsanam Trivandrum 695017 Kerala, Indien T 471 2446567, adoorg@gmail.com
Weltvertrieb: 
Adoor Gopalakrishnan Productions Darsanam Trivandrum 695017 Kerala, Indien T 471 2446567, adoorg@gmail.com
Format: 
35 mm
Farbe

Vier Geschichten über vier indische Frauen: In der ersten Episode mit dem Titel The Prostitute gibt eine junge Frau ihren Beruf auf, um ein normales Leben mit ihrem Geliebten zu führen. Doch das Gesetz des Landes holt die beiden ein, da sie keinen Beweis ihrer Eheschließung vorlegen können. The Virgin ist eine Landarbeiterin, die von ihren Eltern mit einem kleinen Geschäftsbesitzer verheiratet wird. Doch der Bräutigam vermeidet seltsamerweise jegliche Intimität und bringt die Braut zu ihren Eltern zurück. Bald beginnen um das Mädchen Skandale zu kursieren. Die dritte Geschichte mit dem Titel The Housewife erzählt von einer Hausfrau, die Besuch von einem früheren Schulkameraden erhält. Die beiden erinnern sich an alte Zeiten, die voll kleiner Abenteuer und Ausgelassenheit waren, und sinnen darüber nach, wieso sie kinderlos geblieben ist. In der letzten Geschichte, The Spinster, geht es um eine junge Frau aus der Mittelschicht, die das heiratsfähige Alter bereits überschritten hat. Ihre verwitwete Mutter tut ihr Bestes, um einen Mann für sie zu finden. Zuletzt haben alle ihre jüngeren Geschwister bereits ein häusliches Leben begonnen, während sie nach dem Tod der Mutter alleine bleibt. Nun hat sie ihre eigene Entscheidung zu treffen. Zwischen diesen Frauen liegt eine zeitliche Distanz - die erste Geschichte spielt in den 1940er Jahren, die letzte endet in den späten 1960er Jahren. Sie gehen unterschiedlichen Berufen nach. Und jede gehört einer anderen Gesellschaftsschicht an - sowohl in Klasse als auch Bewusstsein. Nichtsdestotrotz entwickelt sich innerhalb und zwischen diesen vier Geschichten ein thematischer Konflikt, der am Ende eine Lösung findet. (Adoor Gopalakrishnan)