MASKED AND ANONYMOUS
Amerika in naher Zukunft: Eine Revolution hat das Land verwüstet und in einen Bürgerkrieg gestürzt, die Massen hausen in Pappkartons auf dem Los Angeles Boulevard, man trinkt zum Frühstück Jack Daniels und lässt beim Fernsehen die Hand nicht vom Abzug der Waffe. Dies ist das ungemütliche Setting von Masked and Anonymous von und mit Bob Dylan. Es ist nicht das erste Mal, dass Dylan vor, hinter oder neben der Filmkamera steht, doch in Masked and Anonymous gibt es eine All-Star-Besetzung, die selbst Robert Altman neidisch machen dürfte: Jessica Lange, John Goodman, Christian Slater, Giovanni Ribisi, Jeff Bridges, Mickey Rourke, Val Kilmer, Penélope Cruz, Angela Bassett ... Sie alle kreisen um einen unbeweglichen Dylan, der zu einem Drittel er selbst ist, zu einem Drittel sein eigenes Denkmal und zu einem weiteren der Alt-Barde Jack Fate ist, der «schon erledigt war, bevor er angefangen hat». Warum dieser Film, warum jetzt und warum so verstörend, das dürfte Dylan-Exegeten auf Jahre hinaus beschäftigen. Aber wie sagt Dylan/Fate in einem seiner wie zerlutschten Kautabak aus dem Mundwinkel gespuckten Aphorismen: «Manchmal reicht es nicht, zu verstehen, was die Dinge bedeuten. Manchmal muss man auch wissen, was sie nicht bedeuten.» (Jörg Häntzschel)
- Jeff Bridges - Tom Friend
- Penélope Cruz - Pagan Lace
- Bob Dylan - Jack Fate
- John Goodman - Onkel Sweetheart
- Jessica Lange - Nina Veronica
- Luke Wilson - Bobby Cupid
- Angela Bassett - Mistress
- Steven Bauer - Edgar
- Rene Fontaine
- Sergej Petrov
- Rogier Stoffers
- Leslie Shatz
- Pietro Scalia
- Luis Alvarez y Alvarez
- Bob Dylan
- Bob Kensinger
- Abigail Murray
Hannibal Pictures 8265 Sunset Blvd., #107 West Hollywood, CA 90046, USA T 323 848 2945 contactus@hannibalpictures.com