3 WOMEN

V'02

3 WOMEN

DREI FRAUEN

Robert Altman
USA, 1977
123min, OF

3 WOMEN

Robert Altman
USA, 1977
, 123min, OF

Mit: 
Shelley Duvall
Millie Lammoreaux
Sissy Spacek
Pinky Rose
Janice Rule
Willie Hart
Robert Fortier
Edgar Hart
Ruth Nelson
Mrs. Rose
John Cromwell
Mr. Rose
Sierra Pecheur
Ms. Bunweil
Craig Richard Nelson
Dr. Maas
Maysie Hoy
Doris
Belita Moreno
Alcira
Leslie Ann Hudson
Polly
Patricia Ann Hudson
Peggy
Beverly Ross
Deidre Black
John Davey
Dr. Norton
Drehbuch: 
Robert Altman
Ton: 
Jim Webb
Chris McLaughlin
Kamera: 
Chuck Rosher
Schnitt: 
Dennis Hill
Musik: 
Gerald Busby
Ausstattung: 
James D. Vance
Kostüm: 
Jules Melillo

Produktion: 
Lions Gate Films 4553 Glencoe Avenue Suite 200 Marina Del Rey, CA 90292 T 310 314 2000, F 310 392 0252
Weltvertrieb: 
Twentieth Century Fox c/o Hollywood Classics 8 Cleveland Gardens London W2 6HA, Großbritannien T 20 7262 46 46 Mandy@HollywoodClassics.com
Format: 
35 mm
Farbe

Pinky, ein junges Mädchen aus Texas, tritt einen Job in einem kalifornischen Rehabilitationszentrum an und wird von Millie, einer nicht viel älteren Kollegin, eingewiesen. Die beiden freunden sich an, als Millie eine neue Untermieterin sucht und Pinky zu ihr zieht. Dennoch bleibt ihre Beziehung von klaren Machtverhältnissen bestimmt, die sich erst ändern, als Pinky einen Selbstmordversuch unternimmt. Anlass dafür war Edgar, der Mann der schwangeren Willie, die total in sich zurückgezogen ihre Zeit mit dem Malen irritierender Bilder verbringt. Aus dem Krankenhaus zurückgekehrt, übernimmt Pinky die Rolle der Dominierenden, Millie ordnet sich unter. Als Willie ihr Kind tot zur Welt bringt, Millie vergeblich und Pinky gar nicht zu helfen versucht, während Edgar betrunken in der Wohnung der beiden Frauen herumlungert, ändern sich die Machtverhältnisse erneut. Die letzte Szene von Altmans Film zeigt die drei Frauen, zurückgezogen in einem Landhaus und offensichtlich ohne Männer. Sie haben ein neues Selbstverständnis gefunden, haben sich befreit von dem, was sie unterdrückt hat: Millie von ihrem Warenfetischismus, Pinky von ihrer früheren Abhängigkeit und späteren Herrschsucht, Willie von Edgar. Doch die spröden Bilder, die Öde vor ihrem kleinen Landhaus dementieren jeden Gedanken an ein Happy End, und die Identität der radikal veränderten Frauen steht wieder im Zusammenhang eines Rollenspiels, das auch ein Machtverhältnis bedeutet: Tochter, Mutter und alte Dame. Die drei Frauen wirken wie abgestorben. (Hans Günther Pflaum)