Viennale-Direktor Hans Hurch mit Jarvis Cocker © Viennale | Alexander Tuma

Das war die Viennale 2014

Mit der Galavorführung von Ruben Östlunds TURIST ging das Festival nach erstmalig 15 Tagen mit einem neuerlichen Publikumszuwachs zu Ende.
98.200 BesucherInnen verzeichnete die Viennale 2014, die Auslastung stieg bei 131 ausverkauften Veranstaltungen auf 81,7%.

Besonders die ungewöhnlichen Sonderprogramme im Rahmen des diesjährigen Festivals fanden den größten Zuspruch beim Publikum. Dazu zählen REVOLUTIONEN IN 16MM, der FOKUS: TARIQ TEGUIA sowie das vom Filmarchiv kuratierte Programm zu Fritz Kortner. Zu den Highlights der diesjährigen Viennale zählte der Besuch des amerikanischen Regisseurs Abel Ferrara, der seinen neuen Film PASOLINI präsentierte, die Österreichpremieren einer Reihe von heimischen Produktionen, die Welturaufführungen von Arbeiten von James Benning, Jean-Marie Straub oder Klaus Wyborny, sowie die Anwesenheit des britischen Musikers Jarvis Cocker von der Kultband Pulp, der am letzten Festivaltag die beiden Filme THE BIG MELT und PULP: A FILM ABOUT LIFE, DEATH AND SUPERMARKETS persönlich vorstellte. Ein weiteres Mal ist die Zusammenarbeit mit dem Österreichischen Filmmuseum gelungen:  Die bis 30. November laufende Retrospektive zu John Ford konnte, zu Festivalende hochgerechnet auf die Gesamtlänge des Programms, insgesamt 5.000 BesucherInnen anlocken.

Auch 2014 wurden wieder Awards für herausragendes Filmschaffen vergeben:
Heuer ging der WIENER FILMPREIS in der Kategorie Spielfilm an MACONDO (Sudabeh Mortezai, A 2014) und in der Kategorie Dokumentarfilm an WE COME AS FRIENDS (Hubert Sauper, F/A 2013). Die Jury des STANDARD VIENNALE PUBLIKUMSPREISES wählte BIRD PEOPLE (Pascale Ferran, F 2014) zum Gewinner. Für COURT (Indien/ 2014) erhielt Chaitanya Tamhane den FIPRESCI-PREIS.  Der MehrWERT-Filmpreis der Erste Bank wurde an MACONDO (Sudabeh Mortezai, A 2014) und EDEN’S EDGE (THREE SHORTS ON THE CALIFORNIAN DESERT) (Gerhard Treml, Leo Calice, A/USA 2014) vergeben.

Detaillierte Infos zum Festivalgeschehen und zu den Preisträgern liegen im Archiv bereit.