Mahamat-Saleh Haroun

Saleh Mahamat Haroun

Regisseur von
Soumsoum, la nuit des astres 

Mahamat-Saleh Haroun wurde im Tschad geboren und drehte 1999 seinen ersten Spielfilm BYE-BYE AFRICA (Bester Erstlingsfilm, Filmfestspiele von Venedig). 

Danach inszenierte er ABOUNA, der 2002 bei der Quinzaine des Réalisateurs Premiere feierte, DARATT (Spezialpreis der Jury, Filmfestspiele von Venedig 2006), UN HOMME QUI CRIE (Preis der Jury, Filmfestspiele von Cannes 2011) und GRIGRIS (Vulcain-Preis für die beste Kamera, Filmfestspiele von Cannes 2013). HISSEIN HABRÉ, UNE TRAGÉDIE TCHADIENNE, sein erster Dokumentarfilm, wurde 2016 bei den Filmfestspielen von Cannes gezeigt, während UNE SAISON EN FRANCE mit Ériq Ebouaney und Sandrine Bonnaire 2017 beim Toronto International Film Festival Premiere feierte.  

Sein Film LINGUI (Filmfestspiele von Cannes 2021) wurde vom National Board of Review in den USA zu einem der 10 besten fremdsprachigen Filme des Jahres 2022 gewählt. 

Die Stadt New York widmete Mahamat-Saleh Haroun zwei Retrospektiven: 2006 im Museum of Modern Art (MoMA) und 2018 in der Brooklyn Academy of Music (BAM). 2010 erhielt Haroun bei den Filmfestspielen von Venedig den Robert-Bresson-Preis für sein Gesamtwerk, 2013 wurde ihm von der UNESCO die Fellini-Medaille verliehen. 

Filme (Auswahl): BYE-BYE AFRICA (1999), ABOUNA (2002), DARATT (2006), UN HOMME QUI CRIE (2011), GRIGRIS (2013), HISSEIN HABRÉ, UNE TRAGÉDIE TCHADIENNE (2016), UNE SAISON EN FRANCE (2017), LINGUI (2021), SOUMSOUM – LA NUIT DES ASTRES (2026)