James Benning

James Benning

Regisseur von
EIGHT BRIDGES

James Benning (geb. 1942 in Milwaukee, USA) hat ein umfangreiches Werk geschaffen, das Film, Malerei, Fotografie und Installationen umfasst. Ende der 1970er-Jahre erlangte er mit seinen Filmarbeiten größere Bekanntheit und entwickelte eine unverwechselbare Bildsprache, die mit ausgedehnten Echtzeitaufnahmen in Einzelbildern und dem Einsatz von Landschaft arbeitet und die er bis heute verfolgt. In seinen Arbeiten setzt er sich mit Ökologie, Technologie und der Marginalisierung von Bevölkerungsgruppen auseinander. Dabei kehrt Benning häufig zu großen Narrativen und deren verborgenen Kehrseiten zurück, lädt zur genauen Betrachtung des weniger Beachteten ein und regt zur Reflexion über das umfassendere kulturelle Bewusstsein an. Seit Ende der 1980er-Jahre lebt er in Val Verde, Kalifornien. Er lehrt am California Institute of the Arts.

Filme (Auswahl): LANDSCAPE SUICIDE (1986), UTOPIA (1998), EL VALLEY CENTRO (1999), 13 LAKES (2004), TEN SKYS (2004), CASTING A GLANCE (2007), RR (2007), FIRE & RAIN (2009, VIENNALE TRAILER 09), AMERICAN DREAMS (2015), ONE WAY BOOGIE WOOGIE (2012), THE UNITED STATES OF AMERICA (2022), ALLENSWORTH (2022), BREATHLESS (2023), LITTLE BOY (2025), EIGHT BRIDGES (2026)