Edgar Reitz

Bild von Reitz Edgar
© Julia Stipsits

Regisseur von
Leibniz – Chronik eines verschollenen Bildes

EDGAR REITZ, geboren 1932 in Morbach (Hunsrück), ist Filmemacher, Autor und Mitbegründer des Neuen Deutschen Films (Oberhausener Gruppe). Nach dem Studium der Theaterwissenschaft und Germanistik in München drehte er Spiel-, Dokumentar- und Experimentalfilme wie MAHLZEITEN (1967), CARDILLAC (1970) oder GESCHICHTEN VOM KÜBELKIND (1971). Mit der über 60-stündigen HEIMAT-TRILOGIE (1984–2004) schuf er eines der bedeutendsten filmischen Epen des 20. Jahrhunderts. Reitz ist auch als Hochschullehrer, Autor und Essayist aktiv. 2022 erschien seine Autobiografie bei Rowohlt. Zuletzt entstanden FILMSTUNDE 23 (2023) und LEIBNIZ – CHRONIK EINES VERSCHOLLENEN BILDES (2025), der auf der Berlinale Weltpremiere feierte.

FILME (AUSWAHL): MAHLZEITEN (1967), CARDILLAC (1970), GESCHICHTEN VOM KÜBELKIND (1971), DIE REISE NACH WIEN (1973), STUNDE NULL (1977), HEIMAT (1984), DIE ZWEITE HEIMAT (1992), HEIMAT 3 (2004), DIE ANDERE HEIMAT (2013), FILMSTUNDE 23 (2023)