Carlos Prieto Acevedo

Carlos Prieto Acevedo

Editing Consultant in
Noghteh-e-goriz

Der aus Mexiko-Stadt stammende Carlos Prieto Acevedo arbeitet umfassend als Kurator, Autor, Verleger und Berater für verschiedene Kunst- und Filmprojekte. Seine eigene Forschung beschäftigt sich mit dem Archiv in Bezug auf Klangkunst, Musik und Film – und damit, wie es uns ermöglicht, eine Kritik der Moderne zu formulieren. Zu seinen bemerkenswerten Ausstellungen zählen „Constellations of the Audio-Machine in Mexico“ (Kreuzberg Kunstraum Bethanien, Berlin, 2017; Museo de Arte Contemporáneo Juan Soriano, Cuernavaca, Mexiko, 2019), „Resurrections of Matter“ (Ex-Teresa Arte Actual, 2018) sowie monografische Ausstellungen von Guillermo Galindo und Yann Leguay.

2014 beauftragte er die Filmemacherin Bani Khoshnoudi und den Klangkünstler Mario de Vega mit einer archivarischen Untersuchung und Neuinterpretation des ikonischen Films El Grito (1968), die u. a. bei Ficunam, der Fundação de Serralves und dem Film Mutations Festival of Invisible Cinema präsentiert wurde. Außerdem kuratierte und übersetzte er Filme für Festivals und Museen, darunter Werke des französischen Künstlers (und ehemaligen Situationisten) René Vienet sowie Antoine Vidockles Russian Cosmism Trilogy für das Museo Reina Sofia. Zu seinen wichtigsten Publikationen zählen die spanische Ausgabe von Nicole Brenez’ Introduction to Lettrist Cinema, das zweisprachige Buch El Chinero, a phantom hill mit Beiträgen von Nicole Brenez und Ariella Azoulay sowie ein Essaybeitrag im Band Viennese Actionism. The Revolt of Angels from Limbo (Fundación JUMEX, 2016).