Regisseurin von
HANABI
Ana Vaz ist eine brasilianische Künstlerin und Filmemacherin, deren Filme von einem ständigen experimentellen Widerstand gegen die poetischen Formen des zeitgenössischen Kinos geprägt sind und die zerstörerischen Praktiken der kolonialen Moderne hervorheben. Ihre Filmografie hinterfragt das Kino als eine Kunst des (Un-)Sichtbaren und als ein Instrument, das in der Lage ist, die menschliche Wahrnehmung zu transformieren und ihre Verbindungen mit anderen Formen des Lebens, nichtmenschlichen und spektralen, zu erweitern. Als Konsequenzen oder Erweiterungen ihrer Kinematografie finden ihre Aktivitäten auch Eingang in das Schreiben, die kritische Pädagogik, Installationen oder gemeinschaftliche Spaziergänge. Sie ist die Autorin von Filmen und Installationen wie É NOITE NA AMÉRICA (2022), APIYEMIYEKÎ? (2019), und THE VOYAGE OUT, die umfassend auf Filmfestivals und in kulturellen Institutionen präsentiert wurden.
Filme (Auwahl): SACRIS PULSO (2007), ENTRE TEMPS (2012), LES MAINS, NEGATIVES (2012), A IDADE DA PEDRA (2013), OCCIDENTE (2014), A FILM, RECLAIMED (2015), HA TERRA! (2016), AMÉRIKA: BAHÍA DE LAS FLECHAS (2016), OLHE BEM AS MONTANHAS (2018), AMAZING FANTASY (2018), ATOMIC GARDEN (2018), APIYEMIYEKÎ? (2019), 13 WAYS OF LOOKING AT A BLACKBIRD (2020), PSEUDOSPHYNX (2020), A ARVORE (2022), É NOITE NA AMÉRICA (2022), HANABI (2026)