VIENNA INTERNATIONAL FILM FESTIVAL: OCTOBER 25 – NOVEMBER 8, 2018

WAITING FOR SANCHO

V' 08

WAITING FOR SANCHO

Mark Peranson
CAN, 2008
Dokumentarfilme, 105min, mehrsprOmeU

WAITING FOR SANCHO

Mark Peranson
CAN, 2008
Dokumentarfilme, 105min, mehrsprOmeU

Darsteller: 
Albert Serra
Montse Triola
Lluís Serrat Masanellas
Lluís Serrat Batlle
Ton: 
Mark Peranson
Marc Benoit
Kamera: 
Mark Peranson
Schnitt: 
Mark Peranson

Produktion: 
Cinema Scope Productions 465 Lytton Boulevard Toronto, ON M5N 1S5, Kanada T 416 889 5430 sancho@cinema-scope.com
Weltvertrieb: 
Cinema Scope Productions 465 Lytton Boulevard Toronto, ON M5N 1S5, Kanada T 416 889 5430 sancho@cinema-scope.com
Format: 
HD
Farbe und Schwarz/Weiß

Waiting for Sancho wurde über einen Zeitraum von fünf Tagen auf den Kanarischen Inseln Fuerteventura und Teneriffa gedreht und ist eine Art experimentelles «Making of» zu Albert Serras von der Kritik gefeiertem El cant dels ocells, einer ungewöhnlichen Version der biblischen Geschichte der Heiligen drei Könige auf ihrem Weg zum Jesuskind. Ein Film in der Tradition von Pasolini und Straub-Huillet, ein empirischer, religiöser Film, dessen Endprodukt nur wenig von seiner Entstehungsgeschichte verrät. El cant dels ocells wurde nach einem 30-seitigen Entwurf komplett improvisiert, während das Team durch glühend heiße Wüsten zog, den höchsten Berg Spaniens erklomm und Wanderungen von kaum kontrolliertem Chaos durch vom Wind zerfetzte, felsige Ebenen unternahm. Der Filmkritiker und -publizist Mark Peranson, in El cant dels ocells als Schauspieler unterwegs auf fremden Pfaden, erhielt ungehinderten Zugang, alles zu filmen, was er wollte, solange er nicht selbst vor die Kamera trat. Er schuf ein intimes, würdevolles und humorvoll gezeichnetes Wechselspiel zwischen Albert Serra, seinen Amateurdarstellern und seinem engagierten Team (im speziellen Montse Triola, Serras Partnerin bei Andergraun Films). Das Resultat ist ein inniger, eindringlicher Blick in den Prozess und die Elemente des Filmemachens. Waiting for Sancho zeigt, wie Serra eine vertraute Welt kreiert, die sich von vor der Kamera nach außen und dahinter vollstreckt, eine Welt voll schöpferischer Phantasie, Großzügigkeit, Frustration und Liebe, eine Welt, deren Regeln von den Autoren selbst geschaffen wurden.