Scarlet Street

V'16

Scarlet Street

Fritz Lang
USA, 1945
OF

© Viennale Bild: Sammlung Österreichisches Filmmuseum

Scarlet Street

Fritz Lang
USA, 1945
, min, OF

Mit: 
Edward G. Robinson
Christopher Cross
Joan Bennett
Kitty March
Dan Duryea
Johnny Prince
Drehbuch: 
Dudley Nichols
Ton: 
Bernard B. Brown
Kamera: 
Milton Krasner
Schnitt: 
Arthur Hilton
Musik: 
Hans J. Salter
Ausstattung: 
Russell A. Gausman
Carl J. Lawrence
Kostüm: 
Travis Banton

Produktion: 
Fritz Lang Productions, Diana Production Company
Format: 
35 mm
nach La Chienne von Georges de la Fouchardière und dem Theaterstück von André Mouézy-Éon

Christopher Cross ist ein kleines Licht, im Büro wie zuhause. Nur wenn er malt, in seiner Freizeit, erlaubt er sich den Traum vom Künstlerdasein. Chris Cross hat ein gutes Herz, und ein wenig eitel ist er auch und seinen grauen Alltag leid – leichte Beute für Kitty und Johnny, die ihn gründlich hintergehen und ausnehmen. Das treibt den friedfertigen Chris, als er die beiden durchschaut, zum Mord. Der Strafe dafür kann er vielleicht entgehen, nicht aber der Kränkung und der Schuld, deren Last der Regisseur dem kleinen Mann erbarmungslos aufbürdet.

Fritz Lang
Geboren 1890 in Wien. Produzent Erich Pommer holt ihn nach Berlin, wo er mehrere Drehbücher verfasst. DER MÜDE TOD (1921) wird zum Durchbruch als Regisseur. Danach: DR. MABUSE (1922), DIE NIBELUNGEN (1924), METROPOLIS (1927), SPIONE (1928). Im US-Exil folgen: FURY (1936), THE WOMAN IN THE WINDOW (1944), SECRET BEYOND THE DOOR (1948). Jean-Luc Godard ehrt ihn mit einer Rolle in LE MÉPRiS (1963). Lang stirbt 1976 in Beverly Hills. Die Viennale widmet ihm 2012 eine Retrospektive.