PROLETARISCHES KINO: PROGRAMM 18 - FRITZ ROSENFELD 7

V'07

PROLETARISCHES KINO: PROGRAMM 18 - FRITZ ROSENFELD 7

SEVEN DAYS TO NOON

John Boulting, Roy Boulting
GB, 1950
Spielfilme, 94min,

PROLETARISCHES KINO: PROGRAMM 18 - FRITZ ROSENFELD 7

John Boulting, Roy Boulting
GB, 1950
Spielfilme, 94min,

Mit: 
Barry Jones
Olive Sloane
André Morell
Sheila Manahan
Drehbuch: 
Frank Harvey
Roy Boulting nach einer Vorlage von Paul Dehn und James Bernar
Kamera: 
Gilbert Taylor
Schnitt: 
John Boulting
Roy Boulting
Musik: 
John Addison
Ausstattung: 
John Palmer
Kostüm: 
Honoria Plesch

Weltvertrieb: 
British Lion Film Corporation
Schwarz/Weiß

Als Inspektor Folland (Andre Morell) den Brief bekommt, weiß er nicht so recht, wie er ihn einordnen soll: Der Wissenschaftler Prof. Willingdon (Barry Jones) schreibt an den Premierminister (Ronald Adam), dass er am kommenden Sonntag London in die Luft sprengen werde, wenn die Regierung nicht sofort verkünde, dass sie die Entwicklung von Atomwaffen einstellen werde - um so pikanter, als dass Willingdon genau an diesem Projekt beteiligt war. Ein kurzer Anruf im Labor bringt Gewissheit: Willingdon hat vor seinem Verschwinden einen Atomsprengkopf entwendet, denn er nun zünden könnte. Es bleibt genau eine Woche den offensichtlich geistig verstörten Professor zu finden. Sein Assistent Stephen Lane (Hugh Cross) und seine Tochter Ann (Sheila Manahan) sagen "Scotland Yard" sofort ihre Unterstützung zu. Derweil mietet sich Willingdon bei Mrs. Peckett (Joan Hickson) als Untermieter ein und findet, als auch dort der Boden zu heiß wird, bei der Schauspielerin Goldie (Olive Sloane) Unterschlupf... Spannend inszenierte John Boulting diese Geschichte nach dem Oscar-gekrönten Drehbuch von Paul Dehn und James Bernard. Geschickt wechselt die Perspektive zwischen der Suche der Polizei, die sich kreisförmig immer enger an Willingdon annägert, und der Sicht des "Flüchtigen" selbst, wodurch der Zuschauer immer ein Stück mehr weiß.