Papillon d’amour operiert mit einem einfachen Effekt: der vertikalen Spiegelung einer Bildhälfte. Wie dieser Film beweist, liegt im Ausreizen vermeintlich einfacher Dinge ein ungeheures Potenzial. Das halbe Bild wird durch die Spiegelung verdeckt und ergänzt sich seitenverkehrt durch sich selbst. So ergibt sich eine Mischung aus Vorenthalten und Zeigen zugleich. Die erweckte Schaulust wird zu einem Spiel mit dem Begehren, das sich vor der Erfüllung fürchtet, da es darin verloren gehen würde. Dieser Film ist Teil des Programms Carte Blanche für Siegfried A. Fruhauf .
Der Vorverkauf für die Viennale 2026 beginnt am Samstag, den 17. Oktober, um 10 Uhr. Aufgrund technischer Anpassungen kann es einige Minuten dauern, bis Sie sich anmelden oder registrieren können. Viel Spaß beim Stöbern auf der Website!
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