MOEBIUS

V'97

MOEBIUS

Gustavo R. Mosquero
ARG, 1996
Spielfilme, 88min, OmdU

MOEBIUS

Gustavo R. Mosquero
ARG, 1996
Spielfilme, 88min, OmdU

Mit: 
Guillermo Angelelli
Roberto Carnaghi
Jorge Petraglia
Drehbuch: 
Arturo Oñativia
Natalia Urruty
Gabriel Lifschitz
Pedro Cristiani
María Angeles Mira
Gustavo R. Mosquera nach dem Roman Ein Tunnel namens Moebius (1950) von A. J. Deutsch
Ton: 
Martín Grignaschi
Kamera: 
Abel Peñalba
Federico Rivares
Schnitt: 
Pablo Georgelli
Alejandro Brodersonn
Musik: 
Mariano Nuñez West
Ausstattung: 
Federico Ostrovsky
Lucia Leschinsky

Produktion: 
Fundación Universidad del Cine
Weltvertrieb: 
Fundación Universidad del Cine
Format: 
35 mm
Farbe

Der Film ist eine Metapher für die jüngste Geschichte Argentiniens, für Ängste und das Vergessen. Im U-Bahn-Netz von Buenos Aires ist ein Zug mit dreißig Fahrgästen verschwunden. Niemand weiß, wo er ist. Nur gelegentlich hört man die Geräusche einer mit unvorstellbarer Geschwindigkeit dahinjagenden Bahn. Mit der Untersuchung des unerklärlichen Vorfalls wird ein junger Topologe beauftragt, der nach und nach Karten und technische Daten zusammenträgt. Den Aufenthaltsort des alten Wissenschaftlers, der die komplizierte Anlage des U-Bahn-Netzes entworfen hat, kann er nicht ausfindig machen. Dann aber erhält er unerwartet Hinweise von einem kleinen Mädchen. Doch alles scheint sinnlos. Erst ein Zufall, der ihn beinahe das Leben kostet, bringt schließlich die überraschende Lösung.

 August Ferdinand Möbius (1790-1868), Mathematiker und Astronom, wurde 1816 Professor in Leipzig und 1844 Direktor der dortigen Sternwarte. Er führte die homogenen Koordinaten und das Dualitätsprinzip in die analytische Geometrie ein. Als Möbiussche Fläche bezeichnet man eine einseitige Fläche, d.h. eine Fläche, bei der man von einer Seite auf die andere ohne Überschreitung des Randes gelangen kann.