V’18: OCTOBER 25 – NOVEMBER 8, 2018

HAKOAH LISCHOT

V' 04

HAKOAH LISCHOT

WATERMARKS

Yaron Zilberman
Israel/F/USA, 2004
Dokumentarfilme, 80min, OmeU

HAKOAH LISCHOT

Yaron Zilberman
Israel/F/USA, 2004
Dokumentarfilme, 80min, OmeU

Drehbuch: 
Yaron Zilberman
Ton: 
Tully Chen
Kamera: 
Tom Hurwitz
Schnitt: 
Yuval Shar
Ruben Korenfeld

Produktion: 
Zadig Productions 30W. 61st street, 16D New York, NY 10023, USA T 917 376 2224 ubs@netvision.net.il
Weltvertrieb: 
Cinephil Philippa Kowarsky 18 Levontin Street Tel Aviv 65112, Israel T 3 566 41 29 info@cinephil.co.il
Format: 
35 mm
Schwarz/Weiß

Sieben Frauen, Meisterschwimmerinnen des jüdischen Sportklubs Hakoah im Wien vor dem Zweiten Weltkrieg, porträtiert dieser Film. Sechzig Jahre später kehren sie, die über drei Kontinente verstreut lebten, gemeinsam für eine Woche nach Wien zurück auf Anregung des Filmemachers und um den Spuren ihrer Jugend, ihrer Erinnerungen und ihrer Zusammengehörigkeit zu folgen. Der Film berichtet auch vom Sportklub Hakoah, der bis zu seiner Zwangsauflösung 1938 einer der größten Europas war. Die Frauen sind so verschieden wie ihre Lebensläufe: Trude, die israelische Ko-Vorsitzende der Hakoah-Veteranenorganisation, Elisheva, eine bekannte Psychotherapeutin aus Tel Aviv; Hanni, die die Geschichte ihrer Schwester, Judith Deutsch, Österreichs großartigster Schwimmerin erzählt; Greta, eine Soziologieprofessorin aus New Jersey; die elegante Ann-Marie aus London; Renee, die lebenslange Sportlerin, die in Monaco residiert, und Susie Ehrenreich, die zurückkehrte, um in ihrer Heimatstadt Wien zu leben. Hakoah Hebräisch für Kraft wurde 1909 von einigen Dutzend Enthusiasten gegründet, die eifrig bemüht waren, dem Sport in einer Gemeinschaft, die traditionellerweise der Körperkultur gegenüber misstrauisch eingestellt war, Popularität zu verschaffen. In einem oft feindlich gesinnten Umfeld von Gegnern und Schiedsrichtern, die von tiefverwurzeltem Antisemitismus erfüllt waren, trugen die Athleten von Hakoah mit Stolz den Davidstern auf der Brust. Der Klub wurde alsbald zu einem der größten Sportvereine Europas und erzielte erstaunliche Erfolge in vielen athletischen Disziplinen. Hakoah förderte das Gemeinschaftsleben, denn es wurde dort nicht nur Wert auf hohe sportliche Leistungen, sondern auch auf die Pflege jüdischer Traditionen und die Bildung jüdischer Identität gelegt. Der Klub wurde 1938, nach dem Anschluss Österreichs, vom Naziregime aufgelöst.

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