GYLDNE SMIL

V'04

DET GYLDNE SMIL

Paul Fejos
DK, 1935
81min, OF

DET GYLDNE SMIL

Paul Fejos
DK, 1935
, 81min, OF

Mit: 
Bodil Ipsen
Elsa Bruun
Carl Alstrup
Feuerwehrmann
Aage Schmidt
Theaterdirektor
Carlo Wieht
Peter Clark
Victor Montell
Regisseur
Samuel Beskow
Schauspieler
John Price
Schauspieler
Petrine Sonne
Frau Sander
Aage Foss
Pförtner
Helen von Münchhofen
Fräulein Sheridan
Drehbuch: 
Paul Fejos
nach Kai Munk
Ton: 
Henning O. Petersen
Kamera: 
Louis Larsen
Schnitt: 
Lothar Wolff
Musik: 
Ferenc Farkas
Ausstattung: 
Heinz Fenchel

Produktion: 
Nordisk Films Kompagni, København
Format: 
35 mm
Schwarz/Weiß

Fejos letzter Spielfilm, bevor er in die Welt der Expeditionen und anthropologischen Forschungen aufbricht. Eine Bestandsaufnahme über die Möglichkeiten der Kunst in einer Welt, die dem Erfolg mehr zugetan ist als der Wahrhaftigkeit. Gleichzeitig ein Plädoyer für den schwierigen Weg zur größten aller Künste, der Lebenskunst. Ein Film, der wie ein persönlicher Kommentar und Abschied anmutet. Det gyldne Smil führt, The Last Performance verwandt, in die Enklave der Theaterwelt. Alle Fragen, die das Leben betreffen, müssen einmal den Raum der Bühne und der Darstellung durchlaufen haben. In Zentrum steht die Schauspielerin Elsa Bruun. Heute ist sie eine gefeierte Operettendarstellerin, deren goldenes Lächeln magnetisch auf das Publikum wirkt. Routiniert handhabt sie ihren Alltag, in den langsam Splitter ihres früheren Lebens einsickern. Ein junger Poet taucht in ihrer Villa auf, um ihr sein neu verfasstes Drama anzuvertrauen. Das Hausmädchen wiegelt ab. In der Portierloge des Theaters philosophieren der Pförtner und der Brandschutzmeister lange über Elsa, die einst in Ibsens «Brand» die Frau auf unnachahmliche Weise gespielt hatte und nun ihr Talent missbraucht. Der alte Brandschutzmeister ist ein Bote aus der Welt der Kunst. Er spricht in die Kamera, gibt das Gewissen des Films und ist Elsa seit vielen Theaterjahren ein Vertrauter.