Will Ferrell | © Viennale (Alexi Pelekanos)

Das war die Viennale 2013

Bei der Abschlussgala im Wiener Gartenbaukino empfing das Publikum den Tribute-Stargast Will Ferrell vor dem Screening von ANCHORMAN mit Standing Ovations. Als letzte Krönung nach diesem Großereignis wurde der Film LOCKE von Steven Knight gezeigt. Somit ging mit einem Anstieg der Besucherzahlen von 96.900 im Vorjahr auf 97.400 die Viennale 2013 zu Ende.
116 ausverkaufte Veranstaltungen von insgesamt 356 und der regen Zuspruch gegenüber diversen Sonderprogrammen sind Anlass zur Freude.

Besonders beliebt waren die Specials WILDE ETHNOGRAFIE – DIE ARBEIT DES SENSORY ETHNOGRAPHY LAB, ASIAN DELIGHTS sowie DAS ROHE UND DAS GEKOCHTE. Zu den großen Höhepunkten zählen die Österreich-Premiere von LE DERNIER DES INJUSTES in Anwesenheit von Claude Lanzmann, die Gala für und mit Jackie Stewart sowie die Präsentation des Serials OUT 1 – NOLI ME TANGERE von Jacques Rivette in Anwesenheit der Nouvelle Vague-Legende Jean-Pierre Léaud. Die noch bis 24. November laufende Retrospektive zu Jerry Lewis ist einmal mehr Beweis für die gelungene Zusammenarbeit mit dem Österreichischen Filmmuseum.

Auch heuer  wurden wieder Awards für herausragendes Filmschaffen vergeben:
Der Wiener Filmpreis ging in der Kategorie Spielfilm an PARADIES: LIEBE (D/F/A 2012) von Ulrich Seidl und in der Kategorie Dokumentarfilm an SICKFUCKPEOPLE (A/Ukraine 2012) von Juri Rechinsky. Die Jury des Standard-Viennale-Publikumspreises wählte DAS MERKWÜRDIGE KÄTZCHEN (D 2013) von Ramon Zürcher. Für GRAND CENTRAL (F/A 2013) erhielt Rebecca Zlotowski den FIPRESCI Preis. Der MehrWERT-Filmpreis der Erste Bank wurde an SHIRLEY – VISIONS OF REALITY (A 2013) von Gustav Deutsch und den doppelt ausgezeichneten Film SICKFUCKPEOPLE (A/Ukraine 2012) von Juri Rechinsky vergeben.

Detaillierte Infos zum Festivalgeschehen und zu den Preisträgern liegen im Archiv bereit.