Salome Kammer

Ein Bild von Salome Kammer

Schauspielerin in
Leibniz – Chronik eines verschollenen Bildes

Seit mehr als 30 Jahren ist Salome Kammer als Stimmsolistin für Komponisten der unterschiedlichsten Genres tätig. Ihre musikalische Ausbildung begann zunächst mit dem Violoncello, bevor sie einige Jahre fest im Schauspielensemble eines Stadttheaters engagiert war. Ihre schauspielerische Fähigkeit wurde auch vor der Kamera eingesetzt, als sie in den 90ger Jahren im Filmepos von Edgar Reitz Die zweite Heimat die Rolle einer Cellistin verkörperte. Erst danach widmete sie sich ganz ihrer Stimme und trat in Musicals, musikalischem Kabarett, Liederabenden und zeitgenössischem Musiktheater auf. Der Schwerpunkt ihrer künstlerischen Arbeit ist bis heute die enge Zusammenarbeit mit den lebenden Komponisten, die den vielen Möglichkeiten und Facetten ihrer flexiblen Stimme und ihres darstellenden Talents unzählige Stücke auf den Leib schreiben. Salome Kammer ist Mitglied der Akademie der darstellenden Künste und der Bayrischen Akademie der schönen Künste. Dort leitet sie zur Zeit die Musikabteilung. Sie ist Preisträgerin verschiedener Preise, so z.B. des Kunstpreises der Bayrischen Landesstiftung 2020 und des Musikpreises der Stadt München 2024.

Filme: DIE ZWEITE HEIMAT – CHRONIK EINER JUGEND (1992), HEIMAT 3 – CHRONIK EINER ZEITENWENDE (2004), HEIMAT-FRAGMENTE: DIE FRAUEN (2006), LEIBNIZ – CHRONIK EINES VERSCHOLLENEN BILDES (2025)