Ocho años después

V'15

Ocho años después

Raúl Perrone
Argentinien, 2005
78min, OmeU

© Viennale © Viennale

Ocho años después

Raúl Perrone
Argentinien, 2005
, 78min, OmeU

Mit: 
Violeta Naón
Gustavo Prone
Drehbuch: 
Raúl Perrone
Kamera: 
Clodo Luque
Musik: 
Alejandro Seoane

Produktion: 
Les Envies que je te désire
Weltvertrieb: 
Les Envies que je te désire
Format: 
BetaSP
Farbe

Anlässlich einer Vorführung von GRACIADIÓ kommt dessen Protagonistin, Violeta Naón, zurück nach Ituzaingó. Zum Post-Film-Gespräch (bei dem man allerhand über Perrones Arbeitsweise erfährt) taucht ihr Co-Star Gustavo Prone nicht auf – stattdessen wartet er auf sie, draußen bei einer geschlossenen Trafik. Seit acht Jahren haben sie sich nicht mehr gesehen. Langsam, beim Schlendern durch eine Stadtlandschaft im Umbruch, beim Essen, in Einstellungen von bis 25 Minuten Länge, kommen die beiden einander näher ... Wieder?

In Anwesenheit von Pablo Ratto (Produzent).

Raúl Perrone
Geboren 1952 in Ituzaingó, Argentinien. Der «Vater» des argentinischen Independent-Kinos dreht die meisten seiner Filme in (und über) Ituzaingó, einer kleinen, 15 Kilometer westlich von Buenos Aires gelegenen Stadt. In fast 28 Jahren dreht er über 40 Filme ohne jegliche externe finanzielle Unterstützung. Seine ersten «Barrio»-Filme zeichnen sich durch einen naturalistischen Stil aus, seine späteren Werke sind geprägt von einer experimentellen, formalen Differenziertheit. Dabei handelt es sich um Geschichten über Nachbarn, Freunde und Liebe, ominöse Fabeln, die in einem imaginären Dschungel oder in einem Schloss spielen. Die Vielfalt der Themen ist ebenso offensichtlich wie sein ästhetischer Anspruch, Film für Film die Sprache des Kinos neu zu erfinden. Er lebt in Ituzaingó. (Roger Koza)