SEM

V'15

SEM

Raúl Perrone
Argentinien, 2011
17min, OmeU

© Viennale

SEM

Raúl Perrone
Argentinien, 2011
, 17min, OmeU

Mit: 
Soledad Aguilera
Emanuel Sosa
Maria Galvan
Drehbuch: 
Raúl Perrone
Ton: 
Raúl Perrone
Mariano Pattini
Bernardo Demonte
Kamera: 
Raúl Perrone
Mariano Pattini
Bernardo Demonte
Schnitt: 
Raúl Perrone
Mariano Pattini
Musik: 
Florencia Ruíz

Produktion: 
Les Envies que je te désire
Weltvertrieb: 
Les Envies que je te désire
Format: 
DCP
Farbe

Einige wenige Einstellungen; alle statisch, viele von hoch oben, so konzipiert, dass Schatten und Licht physisch wie symbolisch die richtige Stimmung ergeben, um die tödliche Wiederholung des alltäglichen Lebens einzufangen. Die Figuren sind in ihren Wohnungen wie verankert, in ihren Gesprächen teilt sich nicht viel mit; bis es zu einer Intervention von Außen kommt – Musik, die die Liebe desjenigen ausdrückt, der auf sie schaut. Und der ihre Fotogenität erkennt und ihre Würde. 

In Anwesenheit von Pablo Ratto (Produzent).

Mit LAS PIBAS.

Raúl Perrone
Geboren 1952 in Ituzaingó, Argentinien. Der «Vater» des argentinischen Independent-Kinos dreht die meisten seiner Filme in (und über) Ituzaingó, einer kleinen, 15 Kilometer westlich von Buenos Aires gelegenen Stadt. In fast 28 Jahren dreht er über 40 Filme ohne jegliche externe finanzielle Unterstützung. Seine ersten «Barrio»-Filme zeichnen sich durch einen naturalistischen Stil aus, seine späteren Werke sind geprägt von einer experimentellen, formalen Differenziertheit. Dabei handelt es sich um Geschichten über Nachbarn, Freunde und Liebe, ominöse Fabeln, die in einem imaginären Dschungel oder in einem Schloss spielen. Die Vielfalt der Themen ist ebenso offensichtlich wie sein ästhetischer Anspruch, Film für Film die Sprache des Kinos neu zu erfinden. Er lebt in Ituzaingó. (Roger Koza)