FIRST LOVE, LAST RITES

V'98

FIRST LOVE, LAST RITES

Jesse Peretz
USA, 1997
Spielfilme, 101min,

FIRST LOVE, LAST RITES

Jesse Peretz
USA, 1997
Spielfilme, 101min,

Mit: 
Natasha Gregson Wagner
Giovanni Ribisi
Robert John Burke
Drehbuch: 
David Ryan
Jesse Peretz nach der Kurzgeschichte von lan McEwan
Ton: 
Steve Borne
Kamera: 
Tom Richmond
Schnitt: 
James Lyons
Musik: 
Nathan Larson
Craig Wedren
Ausstattung: 
Dan Estabrook
Kostüm: 
Yasmine Abraham

Produktion: 
Forensic Films
Weltvertrieb: 
Alliance Independent Films
Format: 
35 mm
Farbe

In einem kleinen Fischerdorf in Louisiana entfaltet sich eine universell gültige Geschichte: der Aufstieg und Fall einer idyllischen ersten Liebe. Joey, der aus New York kommt, und Sissel teilen sich ein Zimmer. Im nie endenden Sommer von Louisiana schlafen sie miteinander, reden über die Liebe und machen sich auf die Suche nach der Identität des jeweils anderen. Sissel ist entfremdet von ihrer kaputten Familie, will aber dennoch, dass Joey ihren Vater Henry kennenlernt. Dieser, ein recht geschwätziger Vietnamveteran mit einer Vorliebe für asiatische Kultur, stellt Henry alle möglichen seltsamen Fragen. Trotzdem beginnen die beiden, miteinander nach Aalen zu fischen. Adrian, Sissels jüngerer Bruder, leidet besonders unter der Scheidung der Eltern. Die Begeisterung der beiden jungen Liebenden füreinander beginnt recht bald abzuflauen.

Die Geschichte stammt aus einer Kurzgeschichtensammlung von Ian McEwan mit demselben Titel. Als ich sie las, war ich gerade dabei, eine Idee für ein Drehbuch zu suchen, das meine eigenen Erfahrungen reflektieren würde. McEwans Geschichte hatte alles, was mich interessierte, und noch bevor ich die Story fertig gelesen hatte, beschloss ich, einen Film daraus zu machen. Ich verlegte die Geschichte von England nach Amerika, weil ich dachte, bei meinem ersten Film würde ich ohnehin genug Fehler machen; das letzte, was ich brauchte, wären da irgendwelche kulturellen Ungereimtheiten. Louisiana hat die richtigen Schauplätze für die Geschichte, eine Fischereiindustrie und einige noch intakte Fabriken. Dieser Staat hat mich immer fasziniert, er ist so anders als der Rest im Süden. Mehrere verschiedene Kulturen mischen sich hier. Kulturell und visuell ist Louisiana reichhaltig, dunkel und mysteriös. Fährt man durch diesen Staat, schreit er buchstäblich: Ich will gefilmt werden. (Jesse Peretz)