V’18: OCTOBER 25 – NOVEMBER 8, 2018

Danton

V' 14

Danton

Hans Behrendt
D, 1931
93min, OF

© Filmarchiv Austria

Danton

Hans Behrendt
D, 1931
, 93min, OF

Darsteller: 
Fritz Kortner
Danton
Lucie Mannheim
Louise Gély
Gustaf Gründgens
Robespierre
Walter Werner
Malesherbes
Gustav von Wangenheim
Desmoulins
Mitwirkende: 
Maske
Richard Timm
Alma Timm
Drehbuch: 
Heinz Goldberg
Hans J. Rehfisch
Ton: 
Géza Pollatschek
Kamera: 
Nicolas aka Nikolaus Farkas
Schnitt: 
René L. Hénaff
Musik: 
Artur Guttmann
Ausstattung: 
Julius von Borsody

Produktion: 
Allianz-Tonfilm GmbH, Berlin
Format: 
35 mm
Schwarz/Weiß

Die Französische Revolution als Thema eines frühen Tonfilms, der sich stark am Vorbild des Theaters orientiert. «Danton (Kortner) wird als ‹Volkstribun› gezeichnet, Robespierre (Gründgens) als berechnender Demagoge. Dementsprechend die Charakterisierungen: Robespierre füchsisch verschlagen, von Neid und Missgunst förmlich aufgefressen, ein trockener Pedant; Danton sinnenfroh, lebensprall, mit dem Charisma des Lieblings der Massen. (...) Eines der wenigen erhaltenen Dokumente von Kortners fulminanter sprachlicher Begabung und rhetorischer Kraft.» (Fred Gehler)

Hans Behrendt
Geboren 1889 in Berlin. Studiert Schauspiel in Berlin und schreibt ab 1920 Drehbücher für mehrere Filme. Mit ALT HEIDELBERG dreht er 1923 seine ersten Spielfilm. Flieht vor den Nationalsozialisten zuerst nach Spanien, reist dann nach Österreich und spielt in den Dreißiger Jahren am Theater in der Josefstadt. 1938 flieht er nach Belgien, wo er als jüdischer Emigrant verhaftet wird. Wird 1942 in Auschwitz ermordet. Filme (Auswahl): DIE HOSE (1927), DER BUND DER DREI (1929), KOHLHIESELS TÖCHTER (1930)

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