Schatten – eine nächtliche Halluzination

V' 14

Schatten – eine nächtliche Halluzination

Artur Robison
D, 1923
85min, stumm

© Filmarchiv Austria

Schatten – eine nächtliche Halluzination

Artur Robison
D, 1923
, 85min, stumm

Mit: 
Fritz Kortner
Husband
Ruth Weyher
Wife
Gustav von Wangenheim
Her lover
Alexander Granach
Shadowplayer
Ferdinand von Alten
Eugen Rex
Fritz Rasp
Rudolf Klein-Rogge
Mit: 
Nach einer Idee von
Albin Grau
Maske
Albin Grau
Drehbuch: 
Artur Robison
Rudolf Schneider
Kamera: 
Fritz Arno Wagner
Ausstattung: 
Albin Grau

Produktion: 
Pan-Film GmbH, Berlin, im Auftrag der Deutsch-Amerikanischen Film-Union AG (Dafu), Berlin
Format: 
35 mm
Schwarz/Weiß

Während eines Schattenspiels im Rahmen eines festlichen Diners glaubt ein eifersüchtiger Ehemann hinter einer Gardine den Beweis der Untreue seiner Frau zu sehen. Ein anwesender Schausteller bekommt diese (Selbst)Täuschung mit und möchte mit einer Hypnose den Anwesenden die Wahrheit vor Augen führen. Expressionistische Momente, eingebettet in eine Rahmenhandlung. Schatten, Spiegelbilder und Trugbilder lassen die Eifersucht zum Drama werden. Kortners Interpretation des Gatten bewegt sich dabei fließend von naiver Verliebtheit zum fratzenhaften Wahn, bis sich der Bann am Ende löst.

Klavierbegleitung: Florian Reithner
 

Artur Robison
Geboren 1883 in Chicago als Sohn eines Deutsch-Amerikaners. Studiert Medizin in München und arbeitet als Bühnenschauspieler. Inszeniert mit NÄCHTE DES GRAUENS (1916) seinen ersten Film. Stirbt 1935 in Berlin kurz nach Ende seines letzten Films DER STUDENT VON PRAG. Weitere Filme (Auswahl): PIETRO, DER KORSAR (1925), DER LETZTE WALZER (1927), MACH’ MICH GLÜCKLICH (1935)