Dokumentarfilme

Chiri

Trace
Kawase Naomi
Japan, FRA 2012
45min
V'12

Als Baby wurde Naomi Kawase von ihren Eltern in die Obhut ihrer Großtante Uno übergeben. Naomi nennt Uno «Oba-chan», Großmutter, und hat ihr Verhältnis zu dieser über die Jahre in ihren Filmen immer wieder zum Thema gemacht. Vor kurzem ist Uno Kawase 95-jährig gestorben und CHIRI ist ein Bilderabschiedsliebes-gedicht, das vor dem Schrecken des Verdämmerns nicht die Augen verschließt, dem Schmerz nicht ausweicht und dabei doch immer ein zugeneigtes Herz beweist. Möge Ersatzmutter Uno ihrer Adoptivtochter Naomi die Übergriffigkeit verzeihen, der wir diesen traurig-schönen Film verdanken, möge sie in Frieden ruhen.

KAWASE NAOMI
Geboren 1969 in Nara, Japan. Filmstudium am Visual Arts College in Osaka, an dem sie auch vier Jahre lang unterrichtet. 1993 entsteht EMBRACING, ein 8-mm-Film über ihre Suche nach dem Vater, von dem sie von Kindheit an getrennt war. 1997 dreht sie mit MOE NO SUZAKU ihr Spielfilmdebüt (1997, Viennale 97). Alle ihre weiteren Filme werden regelmäßig auf internationalen Festivals, so auch bei der Viennale, gezeigt, für THE MOURNING FOREST erhält sie 2007 in Cannes den Großen Preis der Jury. Filme (Auswahl): THE WEALD (1998), FIREFLY (2000), SKY, WIND, FIRE, WATER, EARTH (2001), LETTER FROM A YELLOW CHRRY BLOSSOM (2002), SHARA (2003), BIRTH/MOTHER (2006).

 

Credits
  • Kawase Uno
  • Kawase Naomi
  • Takizawa Osamu
  • Kawase Naomi
  • Kawase Naomi
  • Hasiken
  • Kawase Naomi
  • Mitsuki
Kumi Inc., Arte France

Kumi Inc.

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