CERTAIN KIND OF DEATH

V'03

A CERTAIN KIND OF DEATH

Blue Hadaegh, Grover Babcock
USA, 2003
Dokumentarfilme, 69min, OF

A CERTAIN KIND OF DEATH

Blue Hadaegh, Grover Babcock
USA, 2003
Dokumentarfilme, 69min, OF

Drehbuch: 
Blue Hadaegh
Grover Babcock
Ton: 
Michael Kowalski
Kamera: 
Blue Hadaegh
Grover Babcock
Schnitt: 
Blue Hadaegh
Grover Babcock

Produktion: 
New Box Media 3405 Glendate Blvd. #90 Los Angeles, CA 90039, USA T 323 906 9313 info@newboxmedia.com
Weltvertrieb: 
New Box Media 3405 Glendate Blvd. #90 Los Angeles CA 90039, USA T 323 906 9313 info@newboxmedia.com
Format: 
Video (Betacam SP)
Farbe

Was geschieht mit Menschen, die sterben, ohne nächste Angehörige zurückzulassen? Die Regisseure Blue Hadaegh und Grover Babcock entschlüsseln dieses Mysterium und legen einen, beunruhigenden Vorgang bloß, indem sie den Weg der Amtsarbeiter von Los Angeles aufzeichnen, die sich täglich mit diesem Phänomen befassen müssen. Beginnend mit dem Moment, in dem die Ermittler des amtlichen Leichenbeschauers eintreffen, verfolgen wir eine Vielzahl öffentlicher Bediensteter, die mit den persönlichsten Aspekten unseres Menschseins, darunter Fotos, Geld, und natürlich den sterblichen Überresten, umgehen und diese schließlich beseitigen. A Certain Kind of Death ist eine unverwandte Filmreise durch den komplizierten Mechanismus der «Auflösung» menschlichen Lebens. Der Film enthüllt eine Welt unbekannter, faszinierender Handlungen und bildlicher Darstellungen. Die Kameraführung ist beeindruckend und präzise. Während jeder der Arbeiter dazu beiträgt, die Puzzlesteine eines verlorenen Lebens zusammenzusetzen, hilft gleichzeitig auch jeder von ihnen, die Existenz der Verstorbenen leise auszulöschen. Das Personal beseitigt Besitztümer. Haushaltsgeräte, Möbel und persönlicher Schnickschnack werden durch amtliche Versteigerungen verkauft. Dieser Prozess, eine alltägliche Aufgabe für manche der Amtsangestellten, offenbart ein pulsierenderes Leben als jenes der noch atmenden Arbeiter. «Die meisten von uns nehmen Abstand vom Tod», meint Regisseur Grover Babcock, «doch so deprimierend es auch war, diese Orte zu besuchen, es half mir, mein Lebensbewusstsein zu schärfen und darüber nachzudenken, wie kostbar es ist, am Leben zu sein.» (Erin Jakowski)