Per un pugno di dollari

V'16

Per un pugno di dollari

A Fistful of Dollars

Sergio Leone
I/E/D, 1964
99min, eF

Bild: Park Circus

Per un pugno di dollari

Sergio Leone
I/E/D, 1964
, 99min, eF

Mit: 
Clint Eastwood
der Fremde
Marianne Koch
Marisol
Gian Maria Volonté
Ramon Rójo
Wolfgang Lukschy
Sheriff
Drehbuch: 
Sergio Leone
Víctor Andrés Catena
Jaime Comas Gil
Ton: 
Edy Simson
Kamera: 
Massimo Dellamano
Federico G. Larraya
Schnitt: 
Roberto Cinquini
Musik: 
Dan Savio (i.e. Ennio Morricone)
Ausstattung: 
Carlo Simi
Kostüm: 
Carlo Simi

Produktion: 
Jolly Film, Constantin Film
Format: 
35 mm
nach YÔJIMBÔ von Kurosawa Akira

Wie macht sich Kino-Neuentdeckung Clint Eastwood in der Mifune-Rolle? Wo der eine lebhaft-agitatorisch war, da bleibt der andere ungerührt, steinern gar. Als Fremder ohne Namen wird Eastwoods Figur ikonisch, der Film wiederum bildet den Auftakt zu Leones kapitalismuskritischer Dollar-Trilogie; er zählt damit zu den Meilensteinen des Italowestern und wirkt als solcher zurück ins Mutterland des Genres. Totgesagte leben bekanntlich länger, das gilt im Übrigen auch für den Fremden. Und nicht nur das: Er lacht auch noch zuletzt. Nun ja, nicht wirklich, aber Eastwood verzieht zumindest das Gesicht.

 

Sergio Leone
Geboren 1929 in Rom, Kind einer Regie- und Schauspielerfamilie. Arbeit in Cinecittà als Statist, Regieassistent, Drehbuchautor. Mit PER UN PUGNO DI DOLLARI macht er das Genre des Italo-Western populär, wie auch Clint Eastwood. Er setzt den Film als Trilogie fort. 1968 besetzt er in C’ERA UNA VOLTA IL WEST Henry Fonda als Bösewicht. Weitere Filme (Auswahl): PER QUALCHE DOLLARO IN PIU (1965), IL BUONO, IL BRUTTO, IL CATTIVO (1966), ONCE UPON A TIME IN AMERICA (1984). Leone stirbt 1989 in Rom.