TOUT VA BIEN

V'07

TOUT VA BIEN

Jean-Luc Godard, Jean-Pierre Gorin
I/F, 1972
Spielfilme, 95min, fOmeU

TOUT VA BIEN

Jean-Luc Godard, Jean-Pierre Gorin
I/F, 1972
Spielfilme, 95min, fOmeU

Mit: 
Yves Montand
Jacques
Jane Fonda
Susan
Vittorio Caprioli
Fabriksbesitzer
Jean Pignol
CGT-Delegierter
Pierre Oudry
Fréderic
Anne Wiazemsky
Linke
Drehbuch: 
Jean-Pierre Gorin
Jean-Luc Godard
Ton: 
Bernard Ortion
Antoine Bonfanti
Kamera: 
Armand Marco
Schnitt: 
Kernout Peitier
Musik: 
Stone
Charden Chansons: Jean-Luc Godard
Jean-Pierre Gorin
La Lotta Continua
Ausstattung: 
Jacques Dugied

Produktion: 
Anouchka Films
Weltvertrieb: 
Gaumont 30 avenue Charles De Gaulle 92200 Neuilly-Sur-Seine, Frankreich T 1 46 43 20 20 F 1 46 43 20 33 ocolbeau@gaumont.fr
Format: 
35 mm
Farbe

Die junge Korrespondentin Susan arbeitet in Paris für eine amerikanische Rundfunkgesellschaft und erhält den Auftrag für ein Interview mit einem Industriellen. Begleitet wird sie dabei von ihrem Lebenspartner Jacques, ein mit den Kommunisten sympathisierender Filmemacher, dessen Weltbild und Glaube an Gerechtigkeit durch den Prager Frühling erschüttert sind. Als Susan und Jacques zum Interview kommen, ist der Industrielle von den streikenden Arbeitern seiner Fabrik in sein Büro eingesperrt worden - und Jacques und Susan werden gleich fünf Tage mit eingeschlossen. Als sie schließlich wieder freigelassen werden, haben sie die Ansicht des Bosses gehört («Der Klassenkampf ist eine Idee des 19. Jahrhunderts»), die des Gewerkschaftsdelegierten («Wir müssen sehr vorsichtig sein») und die der Streikenden («Wir befinden uns alle an einem Fließband»). Das hat Auswirkungen auf ihr Privatleben: Beim Frühstück erklärt Susan Jacques, dass ihre Beziehung in ihrer eigenen Isolation und Trivialität erlahmen und untergehen werde, falls sie nicht ihre Verbindung erweiterten und die politischen und sozialen Probleme ihrer Zeit miteinbezögen. Der Film endet damit, dass sich die beiden Liebenden in einem Café treffen. Zuerst sehen wir ihn, drinnen wartend; schließlich kommt sie an, klopft an das Fenster und kommt herein. Aber wir können nicht hören, was sie sagen. (Richard Roud, «Sight and Sound», 1972)