ROMAN SPRING OF MRS. STONE

V'03

THE ROMAN SPRING OF MRS. STONE

José Quintero
USA/GB, 1961
103min, OF

THE ROMAN SPRING OF MRS. STONE

José Quintero
USA/GB, 1961
, 103min, OF

Mit: 
Vivien Leigh
Karen Stone
Warren Beatty
Paolo di Leo
Lotte Lenya
Gräfin Magda Terribili-Gonzales
Coral Browne
Meg
Jill St. John
Barbara
Jeremy Spenser
junger Mann
Stella Bonheur
Mrs. Jamison-Walker
Josephine Brown
Lucia
Drehbuch: 
Gavin Lambert nach der Novelle von Tennessee Williams
Ton: 
Leslie Hodgson
Kamera: 
Harry Waxman
Schnitt: 
Ralph Kemplen
Musik: 
Richard Addinsell
Ausstattung: 
Roger K. Furse
Kostüm: 
Pierre Balmain
Beatrice Dawson

Produktion: 
Warner Bros. 4000 Warner Blvd. Burbank, CA 91522, USA T 818 954 6341 F 818 9546336
Weltvertrieb: 
Warner Bros
Verleih in Österreich: 
Warner Bros. Zieglergasse 10 1070 Wien T 1 523 86 26 F 1 523 86 26 31
Format: 
35 mm
Farbe

Eine alternde amerikanische Schauspielerin, deren schwerreicher Mann im Flugzeug nach Rom das Zeitliche gesegnet hat, verfällt in ihrer Prachtvilla mit Blick auf die Sieben Hügel einem italienischen Nichtstuer, der von der Leidenschaft einsamer Frauen lebt. Eine feine «Altersrolle» für Vivien Leigh, und Warren Beatty am Beginn seiner Karriere: schöner als schön. Vivien Leigh ist der Star in diesem düsteren, pessimistischen Porträt als Witwe mittleren Alters, basierend auf Tennessee Williams einziger Novelle. Sie gibt eine einsame, unsichere Ex-Schauspielerin, die ihre Karriere und Vergangenheit aufgegeben hat und sich nach dem plötzlichen Tod ihres reichen Mannes in Rom niederlässt. So sehr sie sich auch widersetzt, fällt sie doch bald den schmarotzerhaften Mitgiftjägern und Zuhältern Roms zum Opfer, die nach Geldgeschenken für ihre romantischen Gefälligkeiten aus sind. Doch sie hat das Pech, sich in ihren «jungen Mann» zu verlieben, der überzeugend Liebe vortäuscht, um dann zum nächsten, von der Zuhälterin Lotte Lenya vermittelten, attraktiven Auftrag davon zu flattern. Leigh gibt eine ausdrucksvolle, interessante Darstellung, vermittelt Intelligenz und Weiblichkeit, wie immer. Doch Mrs. Stone ist keine Blanche DuBois [aus Tennessee Williams «A Streetcar Named Desire», Anm.]. Obwohl sich hin und wieder ein wenig von Guido Panzini in seinen italienischen Akzent einschleicht, und ein wenig von Marlon Brando in seine Haltung und seinen Ausdruck, liefert Beatty eine ziemlich überzeugende Personifizierung des jungen, gewinnsüchtigen Punk-Gigolos. Und Lenya ist Furcht erregend böse in der Rolle der gerissenen Zuhälterin.