REANGLAO JAK MEANGNUE

V'06

REANGLAO JAK MEANGNUE

STORIES FROM THE NORTH

Uruphong Raksasad
Thailand, 2005
Dokumentarfilme, 88min, OmeU

REANGLAO JAK MEANGNUE

Uruphong Raksasad
Thailand, 2005
Dokumentarfilme, 88min, OmeU

Mit: 
Kon Chaitha
Sak Punkum
Tan Kongwan
Drehbuch: 
Uruphong Raksasad
Ton: 
Uruphong Raksasad
Kamera: 
Uruphong Raksasad
Schnitt: 
Uruphong Raksasad
Musik: 
Padang Bicycle Band

Produktion: 
Plapen 17/300 Moo 5, Klong 5 Klong Loung Pathumtanee 12120, Thailand T 06 615 1921 toyfilm@yahoo.com
Weltvertrieb: 
Plapen 17/300 Moo 5, Klong 5 Klong Loung Pathumtanee 12120, Thailand T 06 615 1921 toyfillm@yahoo.com
Format: 
Video (Betacam SP)
Farbe

Stories from the North entstand ursprünglich aus einer Reihe von kurzen Dokumentarfilmen, die Regisseur Uruphong Raksasad über einen Zeitraum von mehreren Jahren gedreht hatte. Nunmehr als Langdokumentarfilm fertiggestellt, bildet das Material eine Filmcollage über das Leben in jenem Dorf im Norden Thailands, in dem der Filmemacher aufwuchs. Der Film schildert detailliert gewöhnliche Alltags- und Lebenssituation der Menschen - von der jährlichen Ernte, dem Fehlen der jüngeren Generation, die das Dorf verließ, um in der Stadt zu arbeiten oder zu studieren, bis hin zu faszinierenderen Ereignissen wie der Gründung eines Fahrrad-Klubs durch den Dorfältesten. Durch seine Wurzeln in dem Dorf gelingt es Uruphong, eine seltene Intimität zu seinen Nachbarn aufzubauen: Während manches Material nachdenklich und beobachtend ist, nähert sich die Kamera zu anderen Zeitpunkten ganz nahe den Dingen und Menschen. Uruphong Raksasad entschloss sich nach vier desillusionierenden Jahren in der Film- und Fernsehindustrie Bangkoks, unabhängiger Filmemacher in seiner Heimat zu werden. Und schuf mit seinem Debüt einen Glücksfall des Dokumentarfilms: Erzählungen über Kinder, die sich mit Geistergeschichten unterhalten, eine alte Frau, die freudig den Tod erwartet, einen Farmer, der seine Büffelherde vor einer Biker-Gang beschützt - all diese Miniaturen entfalten sich wie surreale Märchen. Durch Raksasads konzentrierten Blick wirken sie nie romantisierend; hier filmt vielmehr einer, der der Kraft und dem drohenden Verfall traditioneller Lebensformen ins Auge blickt.