PORNOGRAPHE

V'01

Le PORNOGRAPHE

Bertrand Bonello
Frankreich/Kanada, 2001
Spielfilme, 108min, OmdU

Le PORNOGRAPHE

Bertrand Bonello
Frankreich/Kanada, 2001
Spielfilme, 108min, OmdU

Mit: 
Jean-Pierre Léaud
Jacques
Jérémie Regnier
Joseph
Dominique Blanc
Jeanne
Catherine Mouchet
Olivia
Thibault de Montalembert
Richard
André Marcon
Louis
Drehbuch: 
Bertrand Bonello
Ton: 
Francoise Maurel
Kamera: 
Josée Deshaies
Schnitt: 
Fabrice Rouaud
Musik: 
Laurie Markovitsch
Ausstattung: 
Romain Denis
Kostüm: 
Romane Bohringer

Produktion: 
Haut et Court 38 rue des Martyrs 75009 Paris, Frankreich T 1 55 31 27 27 info@hautetcourt.com
Weltvertrieb: 
Mercure Distribution 27 rue de la Butte aux Cailles 75013 Paris, Frankreich T 1 44 16 89 20 infos@mercure-distribution.fr
Verleih in Österreich: 
Stadtkino Filmverleih Spittelberggasse 3 1070 Wien T 1 522 48 14 stadtkino@nextra.at
Format: 
35 mm
Farbe
35 mm/1:1,66/Farbe

Jacques Laurent, der in den 70er Jahren ein berühmter Pornofilmer war, nimmt wegen seiner prekären finanziellen Situation seine Tätigkeit wieder auf. Er träumt davon, einen romantischen Akt der Liebe pornografisch zu inszenieren. Seine Versuche scheitern, aber er macht weiter, weil er nichts anderes kann. Er hat immer größere Schwierigkeiten, seinen Beruf seiner Frau und der Umwelt gegenüber zu vertreten und isoliert sich zusehends vom Rest der Welt. Joseph, sein 17-jähriger Sohn, teilt sein Leben zwischen einer aufkeimenden Liebesbeziehung und einer Gruppe von gleichaltrigen Freunden, mit denen er über die Möglichkeit einer Revolution nachdenkt. Er beschließt, die Beziehung zu seinem Vater wieder aufzunehmen, den er seit drei Jahren nicht gesehen hat, nachdem er entdeckt hatte, dass dieser Pornoregisseur und kein «respektabler» Filmemacher ist, wie er gedacht hatte. Wir verfolgen die Begegnung eines Vaters und eines Sohnes an einem wichtigen Punkt in ihrer jeweiligen Biografie: Jacques überlegt, wie er sein Leben in Würde abschließen kann, während Joseph versucht, dem seinem eine Richtung zu geben. Die Beziehung zwischen Vater und Sohn ist eine, die niemals endet. Das wird dadurch am deutlichsten reflektiert, dass wir unser ganzes Leben lang versuchen, unsere Väter zu verstehen. Es ist ein fundamentaler Teil unserer selbst. In meinem Film wächst der Sohn in einem Milieu auf, das bürgerlicher ist als das seiner Eltern. Das ist ziemlich anders als in früheren Zeiten, bei William Shakespeare oder Pier Paolo Pasolini zum Beispiel, wo die Söhne versuchen, die von den bürgerlichen Vätern gezogenen Grenzen zu durchbrechen. (Bertrand Bonello)