Plaza de la Soledad

V'16

Plaza de la Soledad

Maya Goded
Mexiko, 2015
Dokumentarfilme, 85min, OmeU

© Viennale © Viennale © Viennale

Plaza de la Soledad

Maya Goded
Mexiko, 2015
Dokumentarfilme, 85min, OmeU

Mit: 
Carmen Muñoz
Leticia Guzmán
Epifanía Ruiz Lucas
Ángeles Álvarez Llorente
Raquel López
Carlos Pérez Ramírez
Ton: 
Lena Esquenazi / Miguel Hernandez
Kamera: 
Maya Goded
Schnitt: 
Valentina Leduc
Musik: 
Leonardo Heiblum
Jacobo Lieberman
Produktion: 
Monstro Films, Alebrije Producciones, La Sombra del Guayabo
Weltvertrieb: 
Monstro Films
Format: 
DCP
Farbe

Vier Frauen in reiferen Jahren, die im ärmlichen Viertel La Merced in Mexiko City der Prostitution nachgehen und trotz demütigender Lebensumstände Würde und Überlebensenergie bewahrt haben. Die Filmemacherin nähert sich dem heiklen Thema mit Empathie und ästhetischer Stilsicherheit: Sorgfältig komponierte Bildausschnitte, raffinierte Farbdramaturgie, mysteriöse «Twin Peaks»-Musik. PLAZA DE LA SOLEDAD ist kein Exploitation-Film, sondern der Versuch, eine Welt der Schatten und des Zwielichts in ihrer verwirrenden Komplexität zu zeigen – und manchmal auch in ihren raren Glücksmomenten.

Maya Goded
Geboren 1967 in Mexico City. Arbeitet als Fotografin, die sich mit Themen wie weiblicher Sexualität, Prostitution und Gender Violence beschäftigt. Ihre Fotos werden auf Ausstellungen in den USA, Lateinamerika, Europa, China und Afrika gezeigt. Zuletzt produziert sie zwei Videoinstallationen über die verschwundenen Frauen von Ciudad Juárez, die bei verschiedenen Ausstellungen zu sehen sind. Goded publiziert mehrere Bücher, darunter «Plaza de la Soledad». Daraus entsteht ihr erster abendfüllender Film, der in Sundance Premiere hat.