Pays barbare

V'13

Pays barbare

Barbaric Land

Yervant Gianikian, Angela Ricci Lucchi
F, 2013
Dokumentarfilme, 65min, OmeU

© Viennale © Viennale © Viennale

Pays barbare

Yervant Gianikian, Angela Ricci Lucchi
F, 2013
Dokumentarfilme, 65min, OmeU

Drehbuch: 
Yervant Gianikian
Angela Ricci Lucchi
Ton: 
Giovanna Marini
Keith Ullrich
Kamera: 
Yervant Gianikian
Angela Ricci Lucchi
Schnitt: 
Yervant Gianikian
Angela Ricci Lucchi
Musik: 
Yervant Gianikian
Angela Ricci Lucchi

Produktion: 
Les Films d’Ici
Arte France
La Lucarne
Weltvertrieb: 
Les Films d’Ici
Format: 
DCP
Farbe

Seit nahezu 50 Jahren arbeitet das Künstlerpaar Gianikian und Ricci Lucchi an einer ganz eigenständigen und faszinierenden filmischen Geschichtsschreibung. Ausgehend von offiziellem sowie anonymem Material, Archivaufnahmen und found footage kreieren sie eine neue, gespenstische Welt der Erinnerung. In PAYS BARBARE gilt ihre Aufmerksamkeit dem imperialistischen Mussolini- Faschismus und seinen Eroberungsund Unterwerfungsfeldzügen durchs afrikanische Äthiopien, gedemütigte Kolonie eines italienischen Traums vom großen Imperium. Wie Revenants und Vampire geistern die Soldaten durch eine eingefrorene und verfluchte filmische Welt, allen voran das Phantom Mussolinis.

In Anwesenheit von Yervant Gianikian und Angela Ricci Lucchi.

Yervant Gianikian, Angela Ricci Lucchi

Yervant Gianikian, geboren 1942 in Meran, und Angela Ricci Lucchi, geboren 1942 in Lugo Romagna, machen seit 1975 gemeinsam Filme. Sie arbeiten vor allem mit Found Footage und stellen auch Installationen her, darunter «Visions of the Desert» (2000) und «The March of Man» (2001). Retrospektiven ihrer Filme werden u.a in Mailand, Paris, New York und Lissabon gezeigt. Seit vielen Jahren sind ihre Filmarbeiten auch regelmäßig bei der Viennale zu sehen (Auswahl): DAL POLO ALL’EQUATORE (1986), DIARIO AFRICANO (1994), PRIGIONIERI DELLA GUERRA (1995), LO SPECCHIO DI DIANA (1997), SU TUTTE LE VETTE È PACE (1998), INVENTARIO BALCANICO (2000), IMAGES D’ ORIENT – «TOURISME VANDALE» (2001), OH, UOMO (2004), FRAMMENTI ELETTRICI (2001/02/05)