ONE PIECE!

V'00

ONE PIECE!

Shinobu Yaguchi, Takuji Suzuki
J, 1999
Spielfilme, 72min,

ONE PIECE!

Shinobu Yaguchi, Takuji Suzuki
J, 1999
Spielfilme, 72min,

Mit: 
Yoji Tanaka
Nao Nekota
Takuji Suzuki
Miako Tadano
Drehbuch: 
Shinobu Yaguchi
Takuji Suzuki
Ton: 
Shinobu Yaguchi
Takuji Suzuki
Kamera: 
Shinobu Yaguchi
Takuji Suzuki
Schnitt: 
Shinobu Yaguchi
Takuji Suzuki
Musik: 
Shinobu Yaguchi
Takuji Suzuki

Produktion: 
Pia Film Festival
Weltvertrieb: 
Pia Film Festival
Format: 
Video (Betacam SP)
Farbe
EPISODEN: Friendship (5'40", Shinobu Yaguchi) Oh! La La (5'33", Takuji Suzuki) The Room (2'20", Shinobu Yaguchi) Umbrella Man (2'41", Takuji Suzuki) The Incident (6'16", Takuji Suzuki) Let's Armaggedon (3'50", Takuji Suzuki) Eros on the Run (3'4l", Shinobu Yaguchi) My Boyfriend (3'21", Takuji Suzuki) Who's the Director? (5'03", Takuji Suzuki) Miss Riverside (5'30", Shinobu Yaguchi) Congratulations (6'25", Shinobu Yaguchi) Cat Meow (5'47", Shinobu Yaguchi) Sound of Teacher (7'12", Takuji Suzuki) Springtime (6'54", Shinobu Yaguchi)

«Home-Video - kein Zoom, kein Schwenk, kein Schnitt oder nachträglich hinzugefügter Sound - eine Szene, eine Einstellung - supertolle Kleinformat-Filme! One Piece! Manifest.»
So steht es im Vorspann des Werks von Shinobu Yaguchi, der - zusammen mit seinem Mitarbeiter Takuji Suzuki - seit der aberwitzigen Komödie My Secret Cache bei Fans in aller Welt Furore gemacht hat. Die Filme können als ein Schlag gegen die dänischen Dogma-Regeln verstanden werden; die einzelnen Epsioden entstanden in Wirklichkeit ganz unabhängig davon, als kurze Video-Warmups für Yaguchis Spielfilmarbeit. In den meisten Episoden sieht man junge Erwachsene, die in unglaublich erniedrigende Situationen versetzt werden: Eine Frau hört mit an, wie ihre Freunde sich über ihre Ungepflegtheit mokieren; ein BH fällt von der Wäscheleine auf den Balkon der darunterliegenden Wohnung; drei junge Frauen, die versuchen, einen Glückwunsch für die Hochzeit einer Freundin auf Video zu drehen, geraten stattdessen ins Lästern über die Braut. Fast alle Sequenzen sind völlig verrückt, und die statischen, perfekt komponierten Einstellungen verraten nichts von dem, was folgt. Dennoch handelt es sich hier nicht einfach um eine Reihe von netten Kurzfilmen.
Mit der Zeit erkennt man ein Muster und man stellt fest, dass die Filmemacher nicht nur die japanische Jugendsprache beherrschen, sondern auch eine perfekte Methode gefunden haben, die Ängste und Hoffnungen der japanischen Jugend darzustellen. Es ist hier eine Art Genie am Werk, das es nur sehr, sehr selten gibt. (Noah Cowan)