Jüdin von Toledo [Fragment]

V' 16

Die Jüdin von Toledo [Fragment]

Otto Kreisler
A, 1919
40min, stumm, dZT

Quelle: Filmarchiv Austria

Die Jüdin von Toledo [Fragment]

Otto Kreisler
A, 1919
, 40min, stumm, dZT

Mit: 
Franz Höbling
Ida Norden
Leopold Iwald
Josef Viktora
Theodor Weiß
Emmy Flemmich
Thea Rosenquist
Mit: 
Live-Musik
Fabian Pollack & Special Guest
Musik-Kurator
Karl Wratschko
Drehbuch: 
Robert Land

Produktion: 
Helios-Film, Wien
Josef Rideg Film GmbH, Berlin
Format: 
DCP
Farbe
nach dem Bühnenstück von Franz Grillparzer

Die Jüdin Rahel verschafft sich Zutritt zu den königlichen Gärten und trifft auf König und Königin von Toledo. Der König hat nur mehr Augen für Rahel und vernachlässigt seine Pflichten als Regent. Die Eifersucht seiner Frau wiederum hat vor allem für die Geliebte tragische Folgen. Eng an die Vorlage gelehnt, verfasste Land das Drehbuch zu Kreislers Film nach dem gleichnamigen Drama von Franz Grillparzer. Zu einem anderen Schauplatz entführt uns Land, nun als Regisseur, in GAUKLER. Bankierssohn Max verliebt sich in die Artistin Suzanne. Der Liaison steht nicht nur der Standesunterschied, sondern auch seine Verlobte samt Schwiegervater in spe im Weg ... Wie Land das Zirkusmilieu zeichnet, ohne es ins Halbseidene zu drängen, wie er mit einfachen Mitteln Charaktere zeichnet, das zeugt von großem Einfühlungsvermögen.

Mit GAUKLER

Otto Kreisler
Geboren 1889 in Wien, Österreich-Ungarn. Arbeitet vor dem Ersten Weltkrieg als Bühnenschauspieler. Regiedebüt mit Ibsens GESPENSTER (1918), es folgt MARIA MAGDALENA (1919). Er gründet 1919 eine Produktionsfirma, die Helios, mit der er mehrere Filme mit jüdischen Themen realisiert. Weitere Filme: DIE JÜDIN VON TOLEDO (1919), THEODOR HERZL, DER BANNERTRÄGER DES JÜDISCHEN VOLKES (1921), MISS HOBBS (1921), DAS JUDENMÄDEL (1921), LUDWIG II. (1922). Kreisler emigriert später nach Großbritannien, wo er 1970 in London stirbt.