JIAN GUI

V'03

JIAN GUI

EYE, THE

Danny Pang, Oxide Pang
HK/Thailand/GB/NL, 2002
Spielfilme, 98min, OmeU

JIAN GUI

Danny Pang, Oxide Pang
HK/Thailand/GB/NL, 2002
Spielfilme, 98min, OmeU

Mit: 
Angelica Lee
Mun
Lawrence Chou
Dr. Wah
Chutcha Rujinanon
Ling
Yut Lai So
Yingying
Candy Lo
Yee
Mit: 
Spezialeffekte
Centro Digital Pictures
Drehbuch: 
Jojo Yuet-Chun Hui
Oxide Pang
Danny Pang
Ton: 
Ramindra Recording Studio
Kamera: 
Decha Srimantra
Schnitt: 
Oxide Pang
Danny Pang
Musik: 
Orange Music
Ausstattung: 
Stephanie Wong
Jittima Kongsri

Produktion: 
Applause Pictures 14th floor 10 Knutsford Terrace TST Kowloon, Hongkong T 23 66 1622 mail@applausepictures.com
Weltvertrieb: 
Fortissimo Films Veemarkt 77-79 1019 DA Amsterdam, Niederlande T 20 627 32 15 info@fortissimo.nl
Format: 
35 mm
Farbe

Die junge Mun ist seit ihrer frühen Kindheit blind und unterzieht sich einer Augentransplantation, um ihr Augenlicht wieder zu erlangen. Die Operation glückt, doch Mun beginnt plötzlich seltsame Erscheinungen zu sehen. Offenbar ist sie in der Lage, die Seelen kürzlich Verstorbener zu erblicken. Mun vertraut sich ihrem Arzt an, und beide recherchieren dem Ursprung der transplantierten Augen nach. Die Spur führt zu einer jungen Frau aus Thailand, die übersinnliche Fähigkeiten hatte und Selbstmord beging. Wenn man will, dass etwas richtig gemacht wird, dann mach es am besten selbst. Diese alte Weisheit scheinen sich die beiden Zwillingsbrüder Danny und Oxide Pang ( Bangkok Dangerous ) zu Herzen genommen zu haben, denn wenn man sich die Credits so durchliest, fallen die beiden Namen der Regisseure nicht nur besonders häufig, sondern auch noch an den wichtigsten Stellen: Regie, Drehbuch, Schnitt, und sogar beim Sound Design hatten die beiden die Kontrolle. Was aber noch viel wichtiger ist, als die Kontrolle über das Produkt zu halten, sind Talent und Kreativität. Die beiden Pangs haben hiervon reichlich; The Eye ist visuell einfallsreich und überzeugend, die experimentellen, hoch stilisierten Bilder von Kameramann Decha Srimantra zusammen mit den Stakkatoschnitten im Rhythmus der Musik drehen die Spannungsschraube fast bis zum Unerträglichen an. Die atemberaubend realistischen Special Effects von Centro Digital brauchen sich vor denen großer Hollywood Produktionen nicht zu verstecken. Anders als im amerikanischen Kino dienen die CGI Effekte hier aber nicht dem Selbstzweck, sondern sind nahtlos in die Handlung integriert und verstärken den gespenstischen Eindruck des Films dadurch nur noch umso mehr. Ein wahrlich beeindruckendes Zeugnis visueller Erzählkunst. (Andreas Oswald)