Heavy Metal Detox

V'19

Heavy Metal Detox

Josef Dabernig
A, 2019
Shorts, 12min, kein Dialog

© Viennale © Viennale

Heavy Metal Detox

Josef Dabernig
A, 2019
Shorts, 12min, kein Dialog

Do
31
Okt
16:00
Filmmuseum
Mit: 
Kristina Balcanovic
Josef Schintlmeister
Josef Dabernig
Drehbuch: 
Josef Dabernig
Ton: 
Michael Palm
Kamera: 
Christian Giesser
Schnitt: 
Josef Dabernig
Musik: 
Christoph Herndler

Produktion: 
Josef Dabernig
Weltvertrieb: 
sixpackflm
Format: 
35 mm
Schwarz/Weiß

Beim Titel könnte man ja ans Chillen nach einem heftigen Rockkonzert denken, doch bezieht er sich auf toxische Schwermetalle im Mund. Wenn Dabernig zum Zahnarzt muss, wird daraus nämlich ein Schwarzweißfilm, und es wäre nicht Dabernig, hätte dieser nicht auch quasi liturgische Qualitäten. Will heißen: So hat man eine Behandlung beim Zahnarzt noch nie gesehen und vor allem noch nie gehört (Sounddesign: Michael Palm). Dass mit Dentist Dr. Schintlmeister ein Kapazunder seines Fachs die zweite Hauptrolle spielt, weiß der Autor dieses Textes übrigens aus eigener Erfahrung. (Roman Scheiber)

In Anwesenheit von Josef Dabernig.

 

Although films by Blake Edwards or John Cassavetes use dentistry as the basis for black comedy, they lack something: the camera is never close enough to really study the process. Placing himself in the frame as the anaesthetized subject, Dabernig trusts his crew to record everything in pure black-and-white: drills, wires, pipes, clamps, drool, blood, floss. No abstract poetry as in Brakhage’s autopsy film; only a calm soundtrack of synthesized tones and buzzing machines. As often in Dabernig’s multimedia work, social obedience squares of with the strange ecstasy of abandoning oneself to fate. (Adrian Martin)

In the presence of Josef Dabernig.