V’18: OCTOBER 25 – NOVEMBER 8, 2018

Frau, nach der man sich sehnt

V' 14

Die Frau, nach der man sich sehnt

Kurt Bernhardt
D, 1929
83min, stumm

© Filmarchiv Austria

Die Frau, nach der man sich sehnt

Kurt Bernhardt
D, 1929
, 83min, stumm

Darsteller: 
Marlene Dietrich
Stascha
Fritz Kortner
Dr. Karoff
Frida Richard
Ms. Leblanc
Oskar Sima
Charles Leblanc
Uno Henning
Henri Leblanc
Mitwirkende: 
Motive aus der Romanvorlage
«Die Frau nach der man sich sehnt» (1928) von Max Brod
Drehbuch: 
Ladislaus Vajda
Kamera: 
Curt Courant
Hans Scheib
Ausstattung: 
Robert Neppach

Produktion: 
Terra-Film AG, Berlin
Format: 
35 mm
Schwarz/Weiß

Ein junger französischer Industrieller begegnet auf der Hochzeitsreise einer geheimnisvollen Schönen, die ihn um Schutz vor ihrem Begleiter bittet. Er verlässt seine Ehefrau und fährt der Fremden nach. In Cannes spitzt sich die Situation zu. Als Dr. Karoff gibt sich Kortner weltmännisch überlegen, je nach Gegenüber mal kaltschnäuzig, mal jovial anbiedernd. Doch hinter dieser gesellschaftlichen Fassade lässt er Karoffs wachsende Ängste spürbar werden. In kurzen Momenten fällt die Maske, und Kortner wechselt fast übergangslos von einer Ebene zur anderen.

Klavierbegleitung: Florian Reithner

Kurt Bernhardt
Geboren 1899 in Worms. Arbeitet zunächst als Schauspieler, 1924 führt er in Berlin erstmals Regie und debütiert auch als Filmregisseur mit NAMENLOSE HELDEN. Emigriert 1933 in die USA und ändert seinen Namen in Curtis Bernhardt. Dreht bis Mitte der Sechziger Jahre zahlreiche Filme in Hollywood, darunter CONFLICT (1945), POSSESSED (1947), THE BLUE VEIL (1951), SIROCCO (1951) und BEAU BRUMMELL (1954). Stirbt 1981 in Pacific Palisades, Kalifornien.

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