Correspondências

V'16

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Correspondences

Rita Azevedo Gomes
P, 2016
Dokumentarfilme, 145min, OmeU

© Viennale © Viennale © Viennale

Correspondências

Rita Azevedo Gomes
P, 2016
Dokumentarfilme, 145min, OmeU

Mit: 
Eva Truffaut
Pierre Léon
Rita Durão
Anna Leppänen
Luís Miguel Cintra
Drehbuch: 
Rita Azevedo Gomes
Ton: 
Olivier Blanc
François Guillaume
Kamera: 
Acácio de Almeida
Jorge Quintela
Schnitt: 
Rita Azevedo Gomes
Patrícia Saramago
Musik: 
Alexander Zekke

Produktion: 
C.R.I.M.
Weltvertrieb: 
C.R.I.M.
Format: 
DCP
Farbe und Schwarz/Weiß

Atlantisches Slow Cinema in einer filmischen Hommage an einen jahrelangen Briefwechsel zwischen Dichterin und Dichter. Sie im faschistischen Portugal eingezwängt, er Exilant im vormals kolonialisierten Brasilien. Man muss dem neuen portugiesischen Kino nicht in alle Winkel folgen, um zu erkennen, dass hier eine ganze künstlerische Generation nach wie vor bereit ist, formal aufs Ganze zu gehen. Kinematografie nicht als Geschichtenfabrik im drehbuchgerechten Konversationston, sondern fein gesponnene Poesie der Zeugenschaft: «Vielleicht ist das Leben ein Kampf der Bilder, die nicht sterben.»

In Anwesenheit von Rita Azevedo Gomes.

Rita Azevedo Gomes
Geboren 1952 in Lissabon. Studiert Kunst, bevor sie zu Film und Theater wechselt. Nach ihrem Debüt O SOM DA TERRA A TREMER (1990) inszeniert sie mehrere Kurzfilme wie A CONQUISTA DE FARO (2005). Zudem arbeitet Gomes als Kuratorin in der Cinemateca Portuguesa. Filme (Auswahl): FRÁGIL COMO O MUNDO (2002), ALTAR (2003), A 15a PEDRA – MANOEL DE OLIVEIRA E JOÃO BÉNARD DA COSTA EM CONVERSA FILMADA (2005), A COLECCAO IVISÍVEL (2009), A VINGANÇA DE UMA MULHER (2012).