V’18: OCTOBER 25 – NOVEMBER 8, 2018

COCKFIGHTER

V' 08

COCKFIGHTER

Monte Hellman
USA, 1974
83min, OF

COCKFIGHTER

Monte Hellman
USA, 1974
, 83min, OF

Darsteller: 
Warren Oates
Frank Mansfield
Richard B. Shull
Omar Baradinsky
Harry Dean Stanton
Jack Burke
Patricia Pearcy
Mary Elizabeth
Laurie Bird
Dody White
Troy Donahue
Randall Mansfield
Millie Perkins
Frances Mansfield
Ed Begley Jr.
Tom Peeples
Robert Earl Jones
Buford
Drehbuch: 
Charles Willeford
Ton: 
Lee Alexander
Kamera: 
Nestor Almendros
Schnitt: 
Lewis Teague
Monte Hellman
Musik: 
Michael Franks
Ausstattung: 
Charles L. Hughes

Produktion: 
Rio Pinto Productions New World Pictures
Weltvertrieb: 
New Horizons Picture Corp. 11600 San Vicente Boulevard Los Angeles, CA 90049, USA T 310 820 6733 germaines@concorde-newhorizons.com
Format: 
35 mm
Farbe

Der Kampfhahnzüchter Frank Mansfield aus Decatur, Georgia, hat soeben sein bestes Tier verloren. Darauf legt er ein Schweigegelübde ab (und spricht im gesamten Film fast ausschließlich aus dem Off), bis ein anderer seiner Hähne den nationalen Meistertitel erringt. Um in den Besitz dieser Trophäe zu gelangen, opfert er seinen Wohnwagen, verlässt seine Freundin und verkauft das familiäre Landgut hinter dem Rücken seines Bruders. In der Zwischenzeit trifft er Mary wieder, eine ehemalige Geliebte, die von einem sogenannten normalen Leben träumt. Doch Frank ist von der nahen Meisterschaft besessen. Cockfighter kam auch unter den Titeln Gamblin' Man, Wild Drifter und Born to Kill heraus. Die Hahnenkampfsequenzen zeigen improvisierte, aber stark ritualisierte Menschenansammlungen. Es ist leicht vorstellbar, dass ein anderer Regisseur als Monte Hellman auf Großaufnahmen blutdürstiger, Bier schluckender Rohlinge geschnitten hätte, die auf arme, ahnungslose Hähne wetten. Hier sind die Menschen zwar lebhaft, aber respektvoll: Sie haben Teil an einer Generationen alten Tradition. Hier gibt es keine Gier nach Blut, sondern ein striktes Regelwerk und strenge Verhaltenscodes. «Wir gingen runter nach Georgia und fingen an, in dieser Welt zu leben», meinte Hellman einmal, «in der Subkultur des Hahneskampfs, die wirklich ein wichtiger Teil des Lebens dort ist. Ich mochte die Leute, und während ich sie näher kennenlernte, begann ich einen Film über sie und ihr Leben zu machen. Dieser Aspekt, der dokumentarische, gefällt mir besonders.» (Kent Jones)

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