V’18: OCTOBER 25 – NOVEMBER 8, 2018

Au hasard Balthazar

V' 17

Au hasard Balthazar

Robert Bresson
F/S, 1966
95min, OmeU

© Viennale Quelle: Österreichisches Filmmuseum

Au hasard Balthazar

Robert Bresson
F/S, 1966
, 95min, OmeU

Darsteller: 
Anne Wiazemsky
Marie
François Lafarge
Gérard
Philippe Asselin
father of Marie
Nathalie Joyaut
mother of Marie
Walter Green
Jacques
Drehbuch: 
Robert Bresson
Ton: 
Antoine Archimbaud
Jacques Carrère
Kamera: 
Ghislain Cloquet
Schnitt: 
Raymond Lamy
Musik: 
Jean Wiener
Franz Schubert
Ausstattung: 
Philippe Dussart
Pierre Charbonnier
Kostüm: 
Dominique Ribeyrolle

Produktion: 
Argos Films
Parc Film
Athos Film
Svensk Filmindustri
Svenska Filminstitutet
Format: 
35 mm
Schwarz/Weiß

Das Leben von Balthazar, dem Esel. Seiner großen Liebe, Marie, begegnet er bald. Sie ist die Tochter des Pächters des Bauernhofs, auf dem er geboren wird. Mit ihr tobt Balthazar in der Scheune im Stroh. Er wird geliebt. Aber das Erwachsenwerden ist hart, alles dreht sich nun nur noch um Arbeit. Marie hat einen Freund, der sie misshandelt. Er misshandelt auch Balthazar, der es erduldet ohne großes Aufbegehren. Manchmal schmückt Marie ihn mit Blumen. So leiden sie beide, in unterschiedlicher Weise, an den Herrschaftsverhältnissen, in denen sie leben, und unter der Lieblosigkeit der Welt. Ein mystisch anmutender Film, in dem die Passionsgeschichte einer geschundenen Kreatur von der Tragik des Erdenlebens schlechthin kündet.

Mit V’06-TRAILER: MY LAST MINUTE von Leos Carax

Robert Bresson
Geboren 1901 in der Auvergne. Mit Filmen wie LES DAMES DUBOIS DE BOLOGNE (1945), PICKPOCKET (1959), PROCÈS DE JEANNE D’ARC (1962) und L’ARGENT (1983) zählt er zu den herausragenden Vertretern des Autorenkinos. Bresson stirbt 1999 in Paris.

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