ANOTHER DAY IN PARADISE

V'98

ANOTHER DAY IN PARADISE

NEUER TAG IM PARADIES, EIN

Larry Clark
USA, 1998
Spielfilme, 100min,

ANOTHER DAY IN PARADISE

Larry Clark
USA, 1998
Spielfilme, 100min,

Mit: 
James Woods
Melanie Griffith
Vincent Kartheiser
Drehbuch: 
Christopher Landen
Stephen Chin nach dem Buch von Eddie Little
Kamera: 
Eric Edwards
Musik: 
Robin Urdang
Howard Paar
Ausstattung: 
Aaron Osborne
Kostüm: 
Kathryn Morrison

Produktion: 
Chinese Bookie Pictures
Weltvertrieb: 
KMI
Verleih in Österreich: 
Filmladen
Format: 
35 mm
Farbe

Bewegend, intensiv, humorvoll und atemberaubend: Another Day in Paradise ist eine wilde und unvergessliche Reise. Bobbie und Rosie, ein junges Paar, das sich liebt und mit existentiellen Nöten kämpft, trifft auf Mel und Sid, einen Gangster und dessen Geliebte und Partnerin. Die Teenager sind fasziniert von dem erfahrenen Gangsterpaar und von der Welt des schnellen Geldes, der Gewalttätigkeit und der Gefahr. Doch dann wird die Traumwelt zum Alptraum, Larry Clark zeigt seine kompromisslose Sicht von Wahrheit und Reinheit.

Im Leben schafft man sich seine eigenen Aufregungen. Die Drogen, die Überfälle, die Flucht, auch die Gewalt, Viele dieser Jungs sind total nett. Charisma gibt einem das gewisse Etwas. Die Art, wie Gewalt normalerweise im Film dargestellt wird, hat nichts mit der Realität zu tun. Im realen Leben ist Gewalt sehr plötzlich, sehr intensiv. Was ich versuche, ist wahrscheinlich das Einfachste auf der ganzen Welt: zu zeigen, was wirklich läuft, was wirklich passiert, was Sache ist. Einen Film zu machen, der die Dinge zeigt, wie sie sind. (Larry Clark)

In ihrer besten Performance seit langem glänzt Melanie Griffith in Larry Clarks Adaption von Eddie Littles Hard-Boiled-Roman Another Day in Paradise, Sie und James Woods nehmen als Dealer-Pärchen zwei Jugendliche unter ihre Fittiche. Das eigenartig idyllische Ersatz-Familiendasein eskaliert naturgemäß sehr schnell. Clark, zuletzt mit dem Jugendlichen-Porträt Kids heftig skandalisiert, ordnet in diesem ganz unparadiesischen Film seine Vorliebe für "unfertige" Mienen und Körper diszipliniert der Geschichte unter, (Claus Philipp)