V’18: OCTOBER 25 – NOVEMBER 8, 2018

12 jours

V' 17

12 jours

12 Days

Raymond Depardon
F, 2017
Dokumentarfilme, 87min, OmeU

© Viennale © Viennale © Viennale

12 jours

Raymond Depardon
F, 2017
Dokumentarfilme, 87min, OmeU

Mitwirkende: 
Konzept
Raymond Depardon
Ton: 
Claudine Nougaret
Emmanuel Croset
Kamera: 
Raymond Depardon
Schnitt: 
Simon Jacquet
Musik: 
Alexandre Desplat
Produktion: 
Palmeraie et Desert, France 2 Cinéma, Région Auvergne-Rhône-Alpes
Weltvertrieb: 
Wild Bunch
Format: 
DCP
Farbe

Zwölf Tage – das ist die Frist, innerhalb derer in Frankreich ein Patient nach der Zwangseinweisung eine Anhörung vor Gericht bekommen muss. Zehn Fälle dokumentiert Depardon, mit Kameras, die jeweils konzentriert den Patienten oder die richterliche Instanz in den Blick nehmen, unterbrochen von ein paar Raumeinstellungen. Die Sachlichkeit der Methode hilft der Empathie des Zuschauers auf die Sprünge: In seltener Klarheit sieht man den großen Schmerz, der allen psychischen Erkrankungen zugrunde liegt.

Raymond Depardon
Geboren 1942 in Villefrance-sur-Saône, ist Fotograf. Depardon dreht mehr als 20 lange Dokumentarfilme und etwa ebensoviele Kurzfilme. Seine Fotografien werden vielfach prämiert. Als Fotograf arbeitet er an zahlreichen Krisenschauplätzen, u.a. in Algerien, im Tschad und in Vietnam. 1969 porträtiert er in JAN PALACH den tschechischen Studenten, der sich aus Protest gegen den Einmarsch der Warschauer-Pakt-Truppen selbst verbrannt hat. 1974 folgt Depardon der Kampagne des Präsidentschaftskandidaten Valéry Giscard d’Estaing. Depardon ist vom Direct Cinema geprägt, mehrmals rückt er Institutionen in seinen Fokus, stellt dabei aber immer den Menschen in den Mittelpunkt. Bei dieser Viennale ist Raymond Depardon ein Special gewidmet.

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